Hinterfragt: Sei doch realistisch!

Realistisch

Gesagt: »Sei doch realistisch«.

Gedacht: »Meine Träume habe ich begraben müssen.«


Dies kann eine berechtigte Aufforderung sein. Aber nicht immer.

Will jemand einen Menschen entmutigen? Beispielsweise im Eltern-Kind-Verhältnis, womit die Eltern die Kinder, aber auch die Kinder ihre Eltern entmutigen können.

Will jemand in der Beziehung den Partner besitzen?

Will jemand seine eigenen Schattenseiten verdrängen? Gründe dafür sind eine Legion. Es ist bitter, wenn jemand seine Träume begräbt. Es ist enttäuschend, wenn jemand seine Untätigkeit erkennt. Enttäuschend ist es, wenn man seine Vorsicht erkennt oder gar die Feigheit. Doch sind die anderen dafür nicht verantwortlich.

Erschreckend ist es zunächst, wenn man diese oder andere Schattenseiten erkennt. Unreif ist es, dies anderen zuzuschreiben, es auf andere zu projizieren.

Reif ist es, sich dies einzugestehen und daraus zu lernen. Mit dieser Reife lassen sich so manche Träume realisieren.

Träume und Realitätssinn müssen keine Gegensätze sein.

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Wie mit diesen Menschen (und anderen Besserwissern) souverän umgehen …

Jan Schneider, Autor

Herzlichst, Ihr / Dein
Jan
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