Komme ich mit meinem Seelenpartner zusammen?

Seelenpartner zusammenkommen

Seelenpartner entstehen durch Liebe, nicht durch Zwang.
Jan Schneider

Eine nachvollziehbare Frage, wenn der Seelenpartner fern ist, die Annäherung scheut oder »seine Liebe zu mir nicht erkennt«. Diese Frage wollen die verliebten Seelenpartner mit einem »Ja« oder »Nein« beantwortet haben. Und dann noch wissen, wann sie zusammenkommen oder warum doch nicht.

Eine schnelle Ja-Nein-Antwort liefern Hellseher. Ich arbeite anders, ich benötige auch mehr Zeit, bis ich die Antwort geben kann. Ich skizziere meine Vorgehensweise, damit Menschen, die eine Ja-Nein-Antwort suchen, entscheiden können, ob ich der richtige Ansprechpartner bin.

Der fragende Seelenpartner zuerst

Zunächst wende ich mich dem fragenden Menschen zu. Für den ersten Überblick reichen das Geburtsdatum und die Antworten auf einige meiner Fragen (per E-Mail). Damit erstelle ich einige Charts, mit denen ich die Lebensthemen des Menschen erkennen kann. Dazu nutze ich die Numerologie, die Astrologie (besonders die karmischen Aspekte) und das I Ging mit den Chakren.

Nach der Durchsicht der Charts und der Antworten »schlafe ich darüber« [1]. Das meine ich wörtlich, denn ich lasse mir eine oder mehrere Nächte Zeit, bis sich ein Bild des Menschen formt und ich mit den ersten Notizen beginnen kann. Bei einer Telefon- oder Skype-Beratung, kann sie sofort beginnen.

Warum der Fragende zuerst

Die Antwort auf die Zusammenkommen-Frage liegt in dem Fragenden selbst. Es weiß seine Seele, welche Absichten, Pläne, Wünsche etc. hinter dieser Frage liegen. Doch gibt die Seele ihr Wissen nicht ohne Weiteres preis und wenn sie redet, redet sie in Symbolen.

So leuchtet es ein, dass ich mit dem Fragenden arbeite und versuche, das Wissen seiner Seele zu erkennen. Am effektivsten nähern wir uns diesen Antworten in der persönlichen Beratung – auch per Telefon oder via Skype.

Die Aha-Erlebnisse haben ihre Quelle in dem fragenden Seelenpartner. Sie überzeugen und bringen der Antwort auf die Zusammenkommen-Frage näher.

Diese Erlebnisse haben einen positiven Nebeneffekt: Der Fragende lernt sich selbst kennen. Und das hilft beim Umgang mit sich selbst und mit dem Seelenpartner.

Seelenpartner zusammenkommen

Komme ich mit meinem Seelenpartner zusammen?

Auch nach nur einem Aha-Erlebnis wird die Frage in aller Regel umformuliert. Da dies ein individueller Prozess ist, lautet die neue Frage immer anders. Sie kann auch entfallen.

Spätestens in dieser Phase wird es offensichtlich, warum ich Fragen stelle, bevor ich mit der Beratung beginne. Gab es anfänglich Zögern bei den Antworten, ist es jetzt vollends verschwunden.

Die neuen Fragen und Antworten sind so unterschiedlich, wie es die Menschen sind. Beispiele bringe ich daher keine. Die Fragen betreffen aber den Fragenden selbst. Es sind seine Erlebnisse, seine Prägungen – Eltern, Kindheit, Jugend, durchlebte Beziehungen mit den schönen und den schmerzvollen Momenten.

Und auch wenn die neuen Fragen und ihre Antworten hin und wieder schmerzvoll sind, wandelt sich der Schmerz alsbald in Verständnis, Reife und Liebe. In Liebe zu sich selbst und zu dem Seelenpartner. Zu dem Seelenpartner auch dann, wenn er losgelassen oder in einem anderen Menschen erkannt wird.

Seelenpartner entstehen durch Liebe [2], nicht durch Zwang.

Wenn der Wunsch nach diesem einen Seelenpartner bleibt

Manchmal jedoch behält der Wunsch [3] nach gerade diesem einen Seelenpartner die Oberhand. Die Wunschantwort ist in diesem Fall klar: Sie soll »Ja, ihr kommt zusammen« lauten. Dem würde sich die Frage anschließen: »Wie kommen wir zusammen, wie kommt er zu mir?«

Würde. Denn hier muss ich meine Arbeit beenden. Den Seelen sei Dank, ist das selten der Fall. Ich frage mich dann, warum ich diesen Menschen seiner Seele nicht näher bringen konnte. Aber das gehört zu meinem Lernen und wird dazugehören, solange ich so arbeite.

Manchmal, das können Monate oder auch Jahre sein, meldet sich der Mensch wieder und erzählt, was aus dem damaligen Seelenpartner geworden ist. Und meine alten »harten« Fragen sind dann nicht mehr hart, sondern zielführend.

Der Lohn unbequemer Fragen

Diese Fragen sind unangenehm, ich hörte auch schon, dass ich böse war. Ich war es, bin es aber nicht mehr, da sich der Sinn der Fragen erschloss. Wer eine Furcht vor diesen Fragen empfindet und Antworten wie »Ja, ihr kommt in x Tagen/Monaten zusammen« erwartet, wird mit meiner Beratung nicht glücklich.

Die wichtigsten unangenehmen Fragen:

  • Ist das mein Seelenpartner oder nur mein Wunsch?
  • Kommt der Wunsch aus dem Herzen, der Seele, oder ist es nur mein Verstand?
  • Weiß mein Seelenpartner, dass ich ihn liebe, habe ich es ihm gesagt?
  • An wen erinnert mich mein Seelenpartner? An den Vater, an die Mutter?
  • Wie ist mein Verhältnis zu meinen Eltern?
  • Was sind meine wahren Wünsche?

Wenn es auch klischeehaft klingt, eine Frage ist immer entscheidend: Liebe ich mich selbst?

Die fehlende Liebe zu sich selbst kann kein Seelenpartner geben.

Es sind Reife und Mut erforderlich, sich diesen Fragen zu stellen. Der Lohn jedoch: Die Antworten bringen den Fragenden sich selbst näher und dem wahren Seelenpartner.

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Links zum Beitrag
[1] Meine Arbeit als Seelenpartner-Berater
[2] Liebe und Seele: Eros (Sexualität), Philia (Freundschaft) und Agape (göttlich)
[3] Wunschdenken, Zufälle - Wenn der Seelenpartner ins Leben tritt
     Von Zauberpflanzen zum Seelenpartner

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Jan Schneider, Autor