(Seelen)Partner-Geschlechter (weibliche und männliche Seelenpartner); Fragen und Antworten aus der Beratung

Seelenpartner-Geschlechter

  • Gibt es gleichgeschlechtliche Seelenpartner?
  • Wann und wie kommt der männliche Seelenpartner zum weiblichen?
  • Warum muss ich so leiden als weiblicher Seelenpartner?
  • Wie den männlichen / weiblichen Seelenpartner loslassen?
  • Wie fühlt der männliche Seelenpartner? Wie lernt er?
  • Warum hat sich mein Seelenpartner für eine andere Frau entschieden?
  • Warum verdrängen Männer die Seelenpartnerschaft?
  • Wie kommt der männliche Seelenpartner zurück?
  • Kann meine frühere Inkarnation männlich sein, wenn ich jetzt weiblich bin?

Warum verdrängen Männer die Seelenpartnerschaft?

Seelenpartnerschaften können von beiden Geschlechtern verdrängt werden.

In unserer Gesellschaft werden das aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Prägungen meistens Männer sein. Zu tief sitzt, prägt, waltet und schaltet die Erziehung nach dem Motto »Echte Männer weinen nicht.«

Es dauert leider noch, bis diese und ähnliche Irrungen und Wirrungen und ihre gefährlichen und leidvollen Folgen Vergangenheit sind.

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Gibt es gleichgeschlechtliche Seelenpartner?

Ja, die gibt es. Die Seelen wollen alles lernen. Das wollen sie nicht nur theoretisch, wie es der Verstand so gerne tut; die Seelen lernen aus Erfahrungen. Zunächst lernen sie - wie bei Kindern - aus schmerzhaften Erfahrungen, später auch aus schönen.

Sind die Seelen reifer, lernen sie immer weniger durch leidvolle Erfahrungen. Sie lernen gemeinsam durch Einsicht und Liebe.

Liebe lernen

Die gleichgeschlechtliche Liebe wird beim Lernen nicht ausgeklammert, die Seelen richten sich nicht nach den Geboten und Verboten der Menschen und der menschlichen Institution. Die Drohung einer ewigen Verdammnis greift bei Seelen nicht. Sie wissen, dass die wahre göttliche Liebe, die Agape, dazu nicht fähig ist.

Das Lernen der Seelen als gleichgeschlechtliche Seelenpartner beinhaltet nicht zwangsläufig die Sexualität. Wollen die Seelenpartner die Philia lernen und sind ein Eltern-Kind- oder ein Geschwisterpaar? Wollen sie Freunde sein, die ein Problem gemeinsam bewältigen?

Wollen zwei Seelen die gleichgeschlechtliche Sexualität lernen, so ist es wie immer bei den Plänen der Seele - sie sind dem menschlichen Verstand nur schwer zugänglich - oder gar nicht, wenn sich der Mensch damit nicht beschäftigt. Wenn schon dem Menschen die eigenen Seelenpläne nicht bewusst sind - wie will er die Pläne anderer Seelen erkennen? Und: Wei will er sie bewerten, beurteilen? Will er sie verurteilen?

Bevorzugte Inkarnationsgeschlechter

Die Seele selbst hat kein Geschlecht; in ihren Inkarnationen lernt sie jedoch beide Geschlechter kennen. Dabei kann die Seele ein bevorzugtes Inkarnations-Geschlecht haben.

Inkarniert die Seele nach einigen männlichen Vorleben als Frau, so sind die männlichen Anteile in dem Denken und Fühlen des Menschen stark präsent. Trifft sie einen ihrer Seelenpartner und ist dieser ebenfalls weiblich, so entstehen dadurch interessante Lernmöglichkeiten für beide Seelen.

Doch nochmals: Wir sollten sie nicht bewerten.

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Wie fühlt der männliche Seelenpartner? Wie lernt er?

Wie Männer nun mal fühlen. Ähnlich wie die weiblichen Seelenpartner.

Und anders, weil sie in dieser Inkarnation ein Mann sind und daher den immer noch wirkenden »männlichen« Konventionen und Prägungen der Gesellschaft, der Kultur oder der Religion unterliegen.

»Wie Männer nun mal fühlen« kann als Antwort nur für den Menschen, für die gegenwärtige Inkarnation gelten. Die Seele hat kein Geschlecht, sie inkarniert nur in einem der Geschlechter, um beide kennenzulernen.

So fühlt ein Mann primär als Mann, aber immer auch zum Teil weiblich. Und vice versa. C.G. Jung spricht von Animus und Anima, von den männlichen Anteilen bei der Frau und den weiblichen beim Mann.

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Warum muss ich so leiden als weiblicher Seelenpartner?

Du musst nicht leiden. Nicht als der weibliche, nicht als der männliche Seelenpartner; die Geschlechter spielen hier keine Rolle.

Das gegenwärtige Leid kann zum Lernen gehören – Trennung, Untreue, Seitensprung, der Tod des Seelenpartners etc. Wenn deine Seele das Loslassen in Liebe lernen will, ist das Leid menschlich verständlich und nachvollziehbar.

Du kannst es aber beenden, wenn du dich der Liebe in dir zuwendest und sie nicht außen suchst. Dann erkennst du, dass dieses Leid zum gewählten Lernen gehört, aber kein Muss war.

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Wann und wie kommt der männliche Seelenpartner zum weiblichen?

Wie? Wie alle Seelenpartner zusammenkommen – durch Liebe. Wann? Auch das hängt von dem Bewusstsein der Liebe ab. Ein Partner kann mehr Zeit benötigen, als der Wartende, bis die Liebe ihm bewusst und gelebt wird.

Nicht immer ist das der männliche Seelenpartner, der mehr Zeit benötigt. Wenn das aber öfter der Fall ist, so liegt das nicht an den Seelen, denn diese haben kein Geschlecht. Das geschieht aufgrund der immer noch wirkenden gesellschaftlichen Regeln: Echte Männer weinen nicht, echte Männer sind härter. Es dauert noch eine Zeit lang, bis dieser Unsinn Geschichte wird.

Im Leben entscheidet nicht die Seele allein; da hätten wir unvergleichlich schneller lernen können. Im Leben ist immer der Verstand dabei, der im Vergleich zu der Seele sehr wenig weiß, sich aber für den Besserwisser hält. Er unterliegt auch dem Druck durch die Gesellschaft, Kultur oder Religion. In dem Beitrag »Können männliche Seelenpartner mit den Problemen und dem Leid leichter umgehen?« habe ich dieses Problem etwas genauer beleuchtet.

Die Liebe, die das bewusste Zusammenkommen der Seelenpartner ermöglicht, muss bei beiden so weit gereift sein, dass sie unabhängig vom Einfluss durch außen gelebt wird. Dabei kann der wartende Seelenpartner helfen, wenn er sich seinem Partner in Liebe, mit Geduld und ohne Druck oder Zwang zuwendet.

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Wie den männlichen / weiblichen Seelenpartner loslassen?

In Liebe. Zuerst durch Einsicht, der eine Liebe folgt. Das gilt für die männlichen und weiblichen Seelenpartner, denn die Liebe und das Loslassen ist geschlechtsunabhängig.

Wie das im konkreten Fall optimal erfolgen kann, was die Seele und der Mensch lernen wollen, dem könnten wir nur in einer individuellen Beratung nachgehen.

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Warum hat sich mein Seelenpartner für eine andere Frau entschieden?

Vorausgesetzt, es ist ein wahrer Seelenpartner: Das kann zum Lernen eurer Seelen gehören. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass ich in einer allgemeinen Antwort unmöglich darauf eingehen kann.

In einer individuellen Beratung kann ich gezielter antworten. Allein die Kenntnis der genauen Geburtsdaten der Partner ermöglicht einen Blick auf das karmische, seelische und mentale Lernen der Partner. In einem Gespräch oder einer Seelenantwort oder Rückführung verrät die Seele mehr zu ihren Plänen.

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Wie kommt der männliche Seelenpartner zurück?

Und wieder mal – die Frage gilt auch für den weiblichen Seelenpartner.

Wenn der Seelenpartner zurückkommt, dann seelisch gereifter. Es ist sehr gut, wenn der wartende Seelenpartner in dieser Zeit ebenfalls reift und nicht nach Vergeltung sinnt.

Vergeltung, Rache & Co. sind Abwege auf dem spirituellen Lernen der Seelen und verlängern nur die Zeit, in der die Seelenpartner in Liebe zusammenfinden können.

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Kann meine frühere Inkarnation männlich sein, wenn ich jetzt weiblich bin?

Ja. Die Seele selbst hat kein Geschlecht, sie kann aber ein bevorzugtes Geschlecht haben; sie wählt in mehreren Inkarnationen dieses Geschlecht.

Sie wird das bevorzugte Geschlecht wechseln, wenn sie gelernt und erfahren hat, was ihr Lernwunsch war. Sie kann auch zwischen den Inkarnationen im bevorzugten Geschlecht eine andere Inkarnation wählen (mehr dazu in der Frage zu gleichgeschlechtlichen Seelenpartnern).

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Jan Schneider, Autor

Herzlichst, Ihr / Dein
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