Chart-Erläuterungen: Lebensrhythmen

Das Wort Rhythmus kommt aus dem Griechischen. „Rheo“ – Fluss, Fließen, ...

Bei dem Wort Fließen denken wir an Bewegung und Lebendigkeit. Ohne Fließen, ohne Rhythmus, ohne Veränderung oder Bewegung gibt es kein Leben. Alles im Leben ist somit Rhythmus. Es heißt nicht umsonst „er/sie muss erst mal seinen Rhythmus finden“, d. h. seinen eigenen Rhythmus.

Lebens-Rhythmen

S. auch »Die Lebensreifung und die Reifungsstufen« …

Die Natur kennt fortwährende Entwicklungsprozesse, wobei viele dieser Prozesse in Rhythmen ablaufen. Beispiele dafür können so alltägliche Erscheinungen wie der Tag-Nacht-Rhythmus oder der Jahreszeitenwechsel sein.

Es gibt allerdings weitere Rhythmen und Entwicklungsprozesse, die nicht dieser alltäglichen und somit so leicht wahrnehmbaren Natur angehören. Sei es, weil sie in viel zu langen Zeiträumen stattfinden, um in einer menschlichen Inkarnation direkt wahrgenommen werden zu können, sei es, weil sie keine so deutlich wahrnehmbare Auswirkungen haben.

Zu den längeren Rhythmen gehören z. B. die irdisch-kosmischen Rhythmen wie das Platonische Jahr, die Veränderung der Erdachsenneigung innerhalb von knapp 26.000 Jahren, die u. a. die Verschiebung der Tierkreiszeichen im Vergleich zu den astronomischen Sternbildern bewirkt. In der Astrologie und somit auch im I-Ging-Chakren-Mandala sind planetarische Rhythmen bekannt. Der kürzeste Zyklus ist der Mondzyklus mit ca. 28 Tagen. Die Langläufer unter den Planeten sorgen für Zyklen von vielen Jahren – Uranus mit ca. 84, Neptun mit ca. 165 oder Pluto mit ca. 248 Jahren.

Wir kennen Rhythmik aus der Literatur, in der Musik, beim Tanz, den Biorhythmus zu dem die Schlaf- und die Wachperioden (Schlaf-wach-Rhythmus) gehören und ebenso die Temperatur. Jeder Mensch und seine Organe unterliegen einem eigenen Rhythmus. Lebendigkeit kann nur stattfinden zwischen einem Wechsel aus Statik und Dynamik, Einatmen und Ausatmen, Arbeiten und Ruhen usw.

Es gibt Rhythmen, die anregen und bis zur Ekstase führen können und solche die beruhigen und besänftigen – wir kennen „unsere“ Musik oder Lieder, die diese Wirkung auf uns haben.

Rhythmusjahre in der Numerologie

Manche Rhythmen in unserem Leben sind jedoch individuell. Und manchmal kann der Rhythmus auch aus dem Gleichgewicht kommen. Diese individuelle Rhythmik unseres Lebens mit ihren Potentialen und Herausforderungen berechnet die Numerologie.

Haben wir einen Rhythmus mit schnell aufeinanderfolgenden Sequenzen oder einen auseinandergezogenen Rhythmus mit längeren Pausen? Welche Zahlen stehen untereinander in welchem Verhältnis? Wiederholen sich eine Zahl oder mehrere Zahlen ständig? Was hat das für das Leben zu bedeuten?

All diese Fragen können aufgezeigt und beantwortet werden. Durch das Muster, das hier erkennbar wird, sind wir nicht länger in dessen Maschen gefangen, sondern können diese Potentiale nutzen. Wir befinden uns dann in einer Resonanz mit unseren Rhythmen, können diese Kräfte optimal nutzen.

Wiederholungen der inneren Kinder

Die Themen der ersten beiden prägenden Innere-Kinder-Jahre werden bei den meisten Menschen einige wenige Male im Leben wiederholt. Wissen wir um die Themen unserer inneren Kinder und um die Jahre, in denen wir sie erkannt haben, so sind wir auf deren Wiederholungen vorbereitet. Die Aussöhnung mit diesen inneren Kindern gelingt uns somit wesentlich leichter.

Rhythmus-Entwicklung

Zu Beginn eines Lebens muss sich der Rhythmus erst einpendeln. Wenn wir ein Musikinstrument lernen, beginnen wir erst zaghaft und liegen auch mal daneben. Haben wir genug Übung – oder Erfahrung aufs Leben bezogen – finden wir unseren Rhythmus spielend.

Eine wichtige Reifungsstufe erreichen wir mit dem Erreichen unseres Typus. Hier pendelt sich unser Rhythmus ein, ab hier haben wir einen anderen Zugriff auf unsere Lebens-Zahlen.