Märchen und Mythen als Seelentor - Katalysatoren der Selbsterkenntnis

Rituale

PDF-Download: „Märchen und Mythen als Seelentor“

Selbsterkenntnis, innere Stimme, das authentische Wissen um Problemlösungen usw., all das ist in unserer Seele respektive in unserem Unbewussten vorhanden. Um es im Leben nutzen zu können, muss dieses Wissen in unser Bewusstsein gehoben werden. Dieser Transfer ist ein komplexer Vorgang, der zwar durch diverse Techniken unterstützt werden kann, sich jedoch keiner Technik beugt, wenn die Seele es nicht für angebracht hält.

Denn erstens gibt die Seele das Wissen nicht preis, wenn wir es einfach möchten. Sie ist die Wächterin, die darüber wacht und entscheidet, welche Inhalte, wann und in welchen Portionen ins Bewusstsein transferiert werden dürfen. Und zweitens, hat sich die Seele für den Transfer entscheiden, bedient sie sich einer Symbolsprache, die meistens aus Bildern, Symbolen also inner-visuellen Wahrnehmungen besteht. Seltener können es Töne, Klänge sein. Noch seltener, meistens nur bei Einsatz bestimmter Techniken, kann es auch eine Sprachbotschaft sein, wobei auch sie auf ihren Symbolgehalt überprüft werden muss.

Ein Sinn der symbolhaften Sprache, die eine Übersetzungsarbeit in die Alltagssprache erforderlich macht, kann gerade in dieser Arbeit liegen. Sie reduziert das Tempo des Transfers und zwingt uns dazu, die Inhalte detaillierter und länger zu betrachten, wodurch sie uns nicht überraschen oder gar schockieren können. Die Symbolsprache kann somit die optimale Methode darstellen, unser Bewusstsein sanft an diese Inhalte heranzufühlen.

… Ein Beitrag in »Visionen« …

Herzlichst, Ihr / Dein
Jan
Ich lade herzlich zu meinem Samstags-Newsletter ein ...

Jan Schneider, Autor