Das Leben und die Prägungen

Mit Besserwissern & Co. souverän umgehen; Teil 02

Besserwisser 01

Das Leben und die Prägungen

Die psychologischen Prägungen, die im Umgang mit auch dem weniger netten Gegenüberhelfen, sind Erlebnisse, die das spätere Verhalten beeinflussen – eben prägen. Die nachhaltigsten Prägungen erfolgen in der Kindheit, doch ist der Mensch auch im reiferen Alter nicht frei davon.

Prägungen sind das natürliche und unwillkürliche Lernen des Menschen, mit welchem die Anpassung an das prägende Milieu erfolgt – die Kultur, die Herkunftsfamilie, die Religion. So individuell ein Mensch ist, so individuell die Prägungen. Identische Erlebnisse können zu unterschiedlichen Prägungen führen. Oder auch bei einem Menschen eine leidensbehaftete Prägung auslösen, bei einem anderen hingegen spurlos vergehen.

Die unterschiedlichen Prägungen führen zu unterschiedlichen Reaktionen eines Menschen auf identische Ereignisse. Sie führen ebenso zu unterschiedlichen Abwehrmechanismen, mit denen ein Mensch eine ihm unangenehme Situation bewältigt.

Ein jeder Mensch hat seine Prägungen, ein jeder Mensch setzt seine - unbewusst – bevorzugten Abwehrmechanismen ein. Auch der zunächst unsympathischer Mensch, der nach dem Erwachsensein fragt oder zum Realismus auffordert.

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Teil 01: Die lieben Besserwisser

Teil 02: Das Leben und die Prägungen

Teil 03: Der Mensch im Besserwisser

Teil 04: Besserwisser zwei linker Hände wegen

Wird fortgesetzt …

Wann wirst du endlich erwachsen?
Sei doch realistisch!

Jan Schneider, Autor

Herzlichst, Ihr / Dein
Jan
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