Impulse für den Alltag (vormals Erleuchtungs-Minütchen)

Erleuchtungs-Minütchen

Der neuste Impuls:

Wir teilen uns das Bad

Wir teilen uns das Bad und nutzen es gleichzeitig. Wir sind doch Partner.

Kritiklos betrachtet, ein edler Gedanke und ein Zeichen der Liebe – möglicherweise.

Und daher darf ich jederzeit in das Bad oder das WC hinein, wenn mein Partner sich darin befindet. Und wenn er das nicht will, liebt er mich nicht …

Kritischer betrachte, ein grauenvoller Gedanke und ein Zeichen eines Zwangs, einer Ideologie, einer Übergriffigkeit – möglicherweise.

Alles möglicherweise, man muss nicht, nein, man sollte nicht kritiklos die Vorlieben anderer teilen. Auch oder besonders nicht, wenn es der Partner ist. Das wäre ein Weg zum Unglück hin, nicht zur Liebe.

Erläuterungen zum Text immer im Newsletter …


Impulse, wechselnde Auswahl

Die Kunst des Redens

»Das habe ich nicht so gemeint«, macht der Worte Wirkung nicht rückgängig.

Die Kunst des Bogenschießens ist die Kunst der Konzentration vor dem Schuss.

Die Kunst des Redens ist die Kunst der Achtsamkeit vor dem Wort.

Es gehören immer zwei dazu

In allen Beziehungen, in den harmonischen und den unglücklichen gilt: Es gehören zwei dazu. Und diese zwei ergänzen sich.
An dem Glück einer Beziehung müssen beide arbeiten.

Ein Partner kann dem anderen schaden, wenn es der andere zulässt.

Das habe ich nicht gewollt

Wenn der Satz fällt: »Das habe ich (so) nicht gewollt«, spricht der Verstand, nicht die Seele. Und klingt das ehrlich, ist dennoch der Verstand daran beteiligt.

So wie kein Mensch etwas »einfach nur so« sagt [*], so tut kein Mensch etwas ohne jeglichen Grund. Die Gründe existieren, wenn auch im Unbewussten verborgen.

Ungeschehen lässt sich die Tat nicht machen, sie führt zu Konsequenzen. Hier kann der Mensch jedoch eingreifen und die Konsequenzen beeinflussen. Vorausgesetzt, er akzeptiert seine bewusste oder unbewusste Verantwortung.

Er kann die Verantwortung auf das Unbewusste schieben oder auf die Seele. Wessen Unbewusstes war es jedoch? Wessen Seele?

Das gilt ebenso für das Phänomen des vertrauten Elends.

[*] »Nur so gesagt« im Newsletter Nr. 168.

Schlagfertigkeit

Schlagfertigkeit: Sie mache Spaß, man könne sie als Technik erlernen, sie sei das Schwert des Geistes.

Schlagfertigkeit: Sie verteilt Schläge, sie ist eine Fertigkeit oder Technik des Verstandes. Sie schafft Gegner, Feinde. Sie hinterlässt geschlagene Mitmenschen. Und sie macht einsam.

Daran hat die Seele keine Freude.

Es ist nicht so, wonach es aussieht

»Glaube mir, Schatz, es ist nicht so, wonach es aussieht!«

»Richtig. Es ist so, wie ich es sehe.«

Und weg war der Schatz.

Freiräume

Er wollte Freiräume, wollte sich entfalten, durchatmen, nicht eingeengt sein.

Bis sein Partner dieselben Wünsche äußerte.


101 Erleuchtungs-MinütchenBand 1: »101 Erleuchtungs-Minütchen«

»101 Erleuchtungs-Minütchen« in Büchern

Für SeelenpartnerBand 2: »Für Seelenpartner und die es werden wollen - 101 Erleuchtungs-Minütchen«


353. Bild der Woche:
Das Nebeneinander des Werdens und Vergehens

Bild der Woche

Text dazu im Newsletter … und im Fotoblog mit »Ein Wort dazu« …