Impulse für den Alltag (vormals Erleuchtungs-Minütchen)

Erleuchtungs-Minütchen

Wir teilen uns das Bad

»Warum verlässt du mich, ich dachte, du liebst mich doch?«

Er hätte fühlen sollen, statt nur zu denken.

Ein Wort dazu

Der Mensch ist kein rein rationales Wesen, er entscheidet nicht nur mit dem Verstand. In bestimmten streng abgegrenzten Bereichen wie in manchen Wissenschaften kann man rein sachlich-logisch entscheiden.

Das trifft jedoch nicht für das Leben zu. Hier hat jeder Mensch andere Erfahrungen und Prägungen nicht nur aus der Kindheit. Das ist ein Grund für die Unzuverlässigkeit des Denkens in der Liebe und in Beziehungen.

Liebe ist keine Angelegenheit der Logik. Wäre es dem so, hätten wir Apps, mit denen man die perfekten Partner zusammenführen könnte. Doch die Partner entwickeln sich und reifen – allein für sich und zusammen mit dem Partner. Die Apps müssten fortwährend diese Entwicklungen überwachen. Oder sie steuern.

Das ist nicht machbar und das ist gut so. Nicht nur in der Liebe.

Ein Zitat aus »Mission Gemeinsam« und der Aphorismenseite im Web

Erläuterungen zum Text immer im Newsletter …


Impulse, wechselnde Auswahl

Die Kunst des Redens

»Das habe ich nicht so gemeint«, macht der Worte Wirkung nicht rückgängig.

Die Kunst des Bogenschießens ist die Kunst der Konzentration vor dem Schuss.

Die Kunst des Redens ist die Kunst der Achtsamkeit vor dem Wort.

Es gehören immer zwei dazu

In allen Beziehungen, in den harmonischen und den unglücklichen gilt: Es gehören zwei dazu. Und diese zwei ergänzen sich.
An dem Glück einer Beziehung müssen beide arbeiten.

Ein Partner kann dem anderen schaden, wenn es der andere zulässt.

Das habe ich nicht gewollt

Wenn der Satz fällt: »Das habe ich (so) nicht gewollt«, spricht der Verstand, nicht die Seele. Und klingt das ehrlich, ist dennoch der Verstand daran beteiligt.

So wie kein Mensch etwas »einfach nur so« sagt [*], so tut kein Mensch etwas ohne jeglichen Grund. Die Gründe existieren, wenn auch im Unbewussten verborgen.

Ungeschehen lässt sich die Tat nicht machen, sie führt zu Konsequenzen. Hier kann der Mensch jedoch eingreifen und die Konsequenzen beeinflussen. Vorausgesetzt, er akzeptiert seine bewusste oder unbewusste Verantwortung.

Er kann die Verantwortung auf das Unbewusste schieben oder auf die Seele. Wessen Unbewusstes war es jedoch? Wessen Seele?

Das gilt ebenso für das Phänomen des vertrauten Elends.

[*] »Nur so gesagt« im Newsletter Nr. 168.

Schlagfertigkeit

Schlagfertigkeit: Sie mache Spaß, man könne sie als Technik erlernen, sie sei das Schwert des Geistes.

Schlagfertigkeit: Sie verteilt Schläge, sie ist eine Fertigkeit oder Technik des Verstandes. Sie schafft Gegner, Feinde. Sie hinterlässt geschlagene Mitmenschen. Und sie macht einsam.

Daran hat die Seele keine Freude.

Es ist nicht so, wonach es aussieht

»Glaube mir, Schatz, es ist nicht so, wonach es aussieht!«

»Richtig. Es ist so, wie ich es sehe.«

Und weg war der Schatz.

Freiräume

Er wollte Freiräume, wollte sich entfalten, durchatmen, nicht eingeengt sein.

Bis sein Partner dieselben Wünsche äußerte.


101 Erleuchtungs-MinütchenBand 1: »101 Erleuchtungs-Minütchen«

»101 Erleuchtungs-Minütchen« in Büchern

Für SeelenpartnerBand 2: »Für Seelenpartner und die es werden wollen - 101 Erleuchtungs-Minütchen«


367. Bild der Woche:
Vorbote

Bild der Woche

Text dazu im Newsletter … und im Fotoblog mit »Ein Wort dazu« …