Wie altes Wissen bekämpft wird: Von Hexenverbrennung zur Lächerlichkeit - eine Nachlese

Spiritualität

Eine Nachlese zum Teil 8 der Reihe

Der letzte Beitrag „Wie altes Wissen bekämpft wird: Von Hexenverbrennung zur Lächerlichkeit“ führte eine Entscheidung herbei: Der kommende Dezember wird zu einem Themenmonat, in dem sich alle Beiträge mit dem Themenkreis Rituale, Raunächte, Anderswelten, Pflanzen, keltische Wurzeln etc. beschäftigen werden.

Den Vorhang zwischen den Welten lüften

Der Vorhang zwischen den Welten ist durchlässiger in der Zeit zwischen den Jahren oder auch schon davor. Es lohnt daher besonders, sich dieses leichteren Zugangs bewusst zu werden und etwas innezuhalten, um den Kontakt zu den anderen Welten und Wesen zu suchen. Wenn wir es wirklich wollen, werden wir etwas Zeit auch in der so oft so hektischen Vorweihnachtszeit finden.

Diesen Zugang können wir verstärken, wenn wir ihn auf eine solide Basis stellen, die seit Jahrtausenden vorhanden doch leider etwas in Vergessenheit geraten ist. Dabei ist sie in unserer Seele vorhanden und die Seele versucht immer wieder mal, unser Bewusstsein zu erreichen. Dieses Bewusstsein hat allerdings einen Wächter, der gerne dem Denkschema verhaftet bleibt, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Ja, korrekt erraten, der Wächter ist unser Verstand! Doch anstatt in ihm nur ein Hindernis zu sehen, können wir ihn beruhigen, indem wir ihn zunächst mit einigen Daten füttern, die ihn nachdenklicher, weicher und den Anderswelten zugänglicher machen. Die ihn an seinem rein materiellen und logisch-nachvollziehbaren Weltbild zweifeln lassen.

Unsere keltischen Wurzeln

Eine besonders wirksame Hilfe ist die Besinnung auf die europäischen Wurzeln vieler - sogar sehr vieler - Rituale, Sitten, Gebräuche der kommenden besonderen Zeit. Es ist das keltische Europa, welches in uns immer weiterhin lebt trotz doch vieler Jahrhunderte einer Gegenströmung, die diese Ursprünge entweder bekämpfte oder für seine Zwecke umwandelte.

Sehr viele Kirchen wurden an alten kultischen Plätzen errichtet. Sehr viele kirchliche Feiertage haben keltische Wurzeln. Sehr viele Rituale und Bräuche haben keltische Wurzeln.

Und ein großes Europa haben nicht zuerst die Römer errichtet oder zutreffender gesagt, mit Kriegen errichtet. Das erste nicht kriegerisch errichtete Europa ist auch nicht das wachsende Europa der Gegenwart, also die Europäische Union. Denn das haben schon die Kelten errichtet. Sogar Teile der gegenwärtigen Türkei gehörten dazu.

Noch interessanter ist die Herkunft der Schamanen, die noch tiefer in Asien zu finden ist. Die Welt ist kleiner, als wir uns das manchmal denken, sie gehört mehr zusammen, als uns das manchmal bewusst ist.

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Jan Schneider, Autor