Foto-Blog: Bilder der Woche und »Ein Wort dazu«

Im Foto-Blog bringe ich die Bilder der Woche mit »Ein Wort dazu«. Neben ästhetischen Motiven bringe ich nicht alltägliche Bilder aus der Natur.

Das aktuelle Bild und den Text dazu gibt es immer in dem Samstags-Newsletter.
Alle Bilder finden sich in der Bildübersicht, einige Bilder in den Büchern.

Im Zeit-Blog schreibe ich über Aktuelles und Zeitloses aus einer besonderen Perspektive.

Im Worte-Blog hinterfrage ich, was »man so sagt«.


224: Hans Guck-in-die-Wolken

Bild der Woche

In der Struwwelpeter-Sammlung trägt das zerstreute Kind den Namen Hans Guck-in-die-Luft. Bei diesem Foto bevorzuge ich jedoch den Namen Hans Guck-in-die Wolken (vermutlich hörte ich das Erste ein wenig zu oft in meinen jungen Jahren).

Das Struwwelpeter-Werk darf oder muss man hinterfragen. In dem besagten Hans kann ein fantasievolles Kind gesehen werden oder wie heute manchmal postuliert wird, ein Kind mit ADHS. Das jedoch und die dazugehörigen Diagnosen und Medikationen sind ein anderes, ebenfalls hinterfragungswürdiges Thema.

Ich genoss die kurze Zeit dieses Abendhimmels als Hans Guck-in-die-Wolken. Die untere Wolke veränderte ihre Form und bot der Fantasie immer neue Nahrung. Überraschend fand ich die Assoziationen anderer zu diesem Bild. So sah Monika darin einen nach rechts schwimmenden Drachen. Mir hingegen fiel der linke Teil auf, in dem ich eine Krabbe sehe. Und betrachte ich das gesamte Wolkengebilde, fällt mir Ankylosaurus ein, der Dinosaurier mit der Keule am Schwanzende. Alternativ ein Mäuschen, welches seinen Hals nach einem Baum streckt.

Es sind viele Interpretationen möglich. Ob sie jedoch jeden Erwachsenen interessieren?

Siehe dazu »Wann wirst du endlich erwachsen?«

223: Osef von der Osee

Bild der Woche

Es ist ein Spielplatz. Einer in der unmittelbaren Nachbarschaft eines weiteren Spielplatzes mit einem Basketballkorb, dem Ort des faktischen sozialen Mediums aus dem letzten Newsletter. Ein Spielplatz für Kinder neben einem Spielplatz eher für Erwachsene, wie das meine bisherigen Beobachtungen meistens bestätigen. Aber Osef und Osee?

Osef, ein Josef mit einem abhandengekommenen Initial, erklärt sich aus der Gesamtform der Spielelemente. Das »f« ergibt sich aus der in der Ferne verdeckten untersten Strebe des letzten Elements, wodurch das E zum F mutiert.

Die Osee bedarf kaum einer Erklärung. Lediglich über den Artikel lässt sich diskutieren. Die Osee oder der Osee? Die Osee drängt sich durch die sprachliche Nähe zu der Ostsee auf. Dagegen spricht die unmittelbare Nähe eines kleinen Sees, wodurch es der Osee sein müsste.

Linguistisch interessant, warum »die« See das größere Wasser und »der« See ein kleineres Binnengewässer bezeichnet. Das ist auch gut so; andersherum gäbe das womöglich einen Anlass für Genderdiskussionen. Daher lieber zurück zu der oder dem Osee mit der oder dem Artikelgeber, die eine Gemeinsamkeit aufweisen. Die Osee – die Ostsee – ist eine geologisch junge See mit ein wenig mehr als 10.000 Jahren Geschichte. Der Kuhsee ist ein Ergebnis der Lechregulierung, ein noch jüngeres Wasser also.

Komme ich zu den Erwachsenen zurück, so hoffe ich, dass die diesen unlängst angelegten Spielplatz nicht für ihre olfaktorischen und des Rauchs wegen optischen Zumutungen missbrauchen, die sie Grillen nennen. Bedenke ich die Hinterlassenschaften ihres Treibens, muss ich oft an ihrer Attribuierung mit »Erwachsene« zweifeln.

222: Ein soziales Medium

Bild der Woche

Wer meine Texte verfolgt, ahnt dass ich den Terminus »Social Media« allenfalls für einen Euphemismus halte, meist für ein Fake. Ein soziales Medium im Titel würde somit auf ein Gegenteil hindeuten.

Das Martinsfeuer am Augsburger Kuhsee ist kein Fake. Obwohl ich für dieses Feuer etwas zu früh meine Bono-Runden drehte, wartete ich die Dunkelheit und den Beginn des Martinfeuers ab. Einerseits erwärmte mich dieses Beisammensein …

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221: Nebelmond

Bild der Woche

So konturlos, so nebulös die Wünsche des Menschen oben *), so passend das Foto des Vollmonds. Und auch nicht.

Dieser Nebel lichtet sich in einigen Minuten. Außerdem ist er ein Ausdruck einer Ästhetik in der Natur. Ästhetisch kann ein Nebel wirken; nebulösen Wünschen gelingt das nicht.

So düster die These im letzten Beitrag *), so passend das Foto des Vollmonds. Und auch wieder nicht.

Diese Düsternis weicht der Sonne. Außerdem finde ich es mitnichten düster. Ich liebe die frühen Zeiten allein in der Natur. Fast allein, denn Bono ist mit dabei. Die Ruhe dieses Morgens ist eine Kraftquelle für den gesamten Tag. Diese Kraft tankte ich an diesem Morgen ein wenig länger. Zu faszinierend war das Licht- und Nebelspiel, zu schade für ein Foto nur.

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*) Die Anmerkungen beziehen sich die Beiträge im 161. Newsletter

220: Auenlandabgründe

Bild der Woche

Südlich von Augsburg gibt es einen Auenwald mit dem Auensee, was ich gerne zum Auenland zusammenfasse. Auf den ausgedehnteren Touren mit Bono am Lech entlang ist das oft unser Wendepunkt. Einige Minuten Pause am Lech oder an dem See, die Ruhe genießen, Kraft tanken, die Gedanken schweifen lassen und beobachten und sich davon überraschen lassen, was sie kreieren.

Abgründe sind hier eine inkorrekte Kreation. Doch erzeugt der Auensee immer wieder mal einen Nebel, mit dem er das gegenüberliegende Ufer verschwinden lässt. Das diesseitige Ufer ist ein Abgrund, es ist das Ende der Welt. Und sollte ich doch die Umrisse des anderen Ufers erahnen, übersehe ich dies geflissentlich und gebe mich der Illusion der Auenlandabgründe oder des Nichts hin.

Lange kann ich das ohnehin nicht genießen; Bono sorgt mit seiner Ungeduld für die Rückkehr in die Realität. Er scheint zu wissen, dass noch einige Kilometer zu dem Futternapf zu bewältigen sind. Zu einem Futternapf, in dem kein Nichts herrscht.

219: Himmel und Pornografie

Bild der Woche

Die Abendsonne beleuchtete die Wolken von unten, womit sie dunklen Fragmente im oberen Bereich schuf. Ich wollte abwarten, bis die Kondensstreifen am Himmel prägnanter werden, der schwierigen Beleuchtungskontraste wegen machte ich ein paar Testaufnahmen vorab. Das war gut so, denn die Luft war zu trocken, die Kondensstreifen lösten sich daher zu schnell auf. Die obere Aufnahme ist eines der Testfotos. Mit den Lichtkontrasten der Wolke und dem Schwung des oberen Kondensstreifens ist dies eine Einladung zu Interpretationen.

Ist es lediglich eine Wolke mit auffälligen Kontrasten oder eine Gefahr am Himmel? Welche Gedanken lösen die Kondensstreifen hervor? Sind es Fragen nach dem Grund der Krümmung, nach den Piloten? Überlegungen über das Wetter? Kommen Chemtrails in den Sinn?

Aber Pornografie? Sie bezieht sich nicht auf die Objekte dieser Aufnahme, sondern auf die Interpretationsmöglichkeiten der Zwetschgenpaare aus dem 156. Newsletter vom 12. Oktober und des aktuellen Fotos (s. unten, »216: Dualzwillinge – es gibt sie doch«). Die hier gemeinte Pornografie betrifft kein Bild, sondern den Betrachter: Wenn jemand ein Bild betrachtet und es pornografisch findet, sagt das wenig über das Bild aus, aber viel über den Betrachter.

Um weiteren Fragen zuvorzukommen. Natürlich hatte ich bei den Zwetschgen anatomische Assoziationen. Das gebe ich zu und hoffe, dass mich kein Zwetschgenschutzverband wegen eines #MeToo-Vergehens belangt. Falls doch, beanspruche ich mildernde Umstände für mich, da ich Zwetschgen zum Fressen gern habe. Wobei … Entspricht diese Formulierung dem unüberschaubaren Spektrum der gegenwärtigen Political Correctness? Doch Vegetarier, Veganer und Frutarier könnten nur etwas dagegen einwenden, wenn ich keine Selektion betreiben und Würmer mitverspeisen würde. Für Flexitarier und Omnivoren ist das ohnehin irrelevant.

218: Ein Fremdling

Bild der Woche

Die Geistesverwandtschaft zwischen einem Fremdling und der Liebe muss ich vermutlich nicht erklären.

So bleibt nur die Frage nach dem Fremdling inmitten der roten Gesellschaft übrig.

217: Kuhräder

Bild der Woche

Da der Titel aus einer Auslassung resultiert: Ist er ein Fake?

Es ist so gar nicht meine Zeit für die Ausflüge mit Bono; ich ziehe den Morgen kurz nach 05:00 Uhr vor oder den späten Abend. Ich mag schlicht die Ruhe der Natur. Bono stört das nicht und mit seinem Tanz um mich herum, gab er mir unmissverständlich zu verstehen, was er mag. Wat mut, dat mut. So stürzte ich mich in dieses Nachmittagsgewimmel und kam zu dem Foto der vielen Räder am Kuhsee.

Es sind Kuhseeräder auf dem Foto. Da der See aus dieser Perspektive kaum zu sehen ist, strich ich das »see« und übrig blieben die Kuhräder. Das fand ich putziger. Wobei ich betonen will, dass dies keinerlei Wertung der Radfahrer beinhaltet. Ich finde es positiv, wenn es mehr Fahrräder gibt.

Wie lange es die Fußgänger freuen wird, wann sie sich mit Rückspiegeln wappnen werden, ist eine andere Überlegung. Aber die Räder sind nicht in den dunklen Stunden unterwegs, ergo bleibe ich gelassen.

216: Dualzwillinge – es gibt sie doch

Bild der Woche

Das habe ich davon, wenn ich beim Zubereiten des Frühstücksmüslis nicht achtsam bei der Sache bin, sondern meine Gedanken wandern lasse. Harmlose Zwetschgen werden zu Seelenpartnern und landen im Newsletter.

Sind es zwei Dualzwillinge oder sind Dualzwillinge ein Duo von Zwillingen, also vier Menschen? Der Zoo der Seelenpartner und Dualseelen ist wahrlich unübersehbar.

Ich wage mich nicht an die Beantwortung dieser Fragen heran und überlasse das den Kennern der Materie, die kenntnis- und neurosenreich die Wahrheit über die Unterschiede zwischen Seelenpartnern, Seelenverwandten, Seelenzwillingen, Zwillingsseelen, Zwillingsflammen, Dualseelen, Kugelmenschen (ich hoffe, sie meinen damit keine extreme Adipositas) propagieren. Außerdem wissen sie alles über die vielen Phasen der Seelenpartnerschaften.

Nun seriös: Wo bleibt da die Liebe?
Die Liebe, die sich nicht einsortieren, kategorisieren, in einen Sollablauf pressen lässt?

215: Gaias Tränen

Bild der Woche

Weint Gaia dem gewesenen Leben eine Träne nach?

Viele Tränen hätte sie dann vergießen müssen. In den fünf Massenaussterben verlor sie über 99 % der auf ihr lebenden Spezies. Nach jedem Massenaussterben erholte sie sich und setzte auf neue Spezies. In der Nomenklatur des Menschen gibt es Spezies, die auf der Erde herrschten: Nach dem vierten Massenaussterben waren es die Dinosaurier, nach dem fünften die Spezies Homo sapiens.

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214: Hexenbaum

Bild der Woche

Ein bekannter, ein unauffälliger Baum auf meinen Streifzügen am Lech entlang. Außer ein Naturkünstler nimmt sich seiner an und verleiht ihm ein auffälliges Aussehen.

Der Naturkünstler ist der Nebel, in diesem Fall der Morgennebel, der der Sonne trotzt und der Landschaft Rätselhaftes hinzufügt. In dem Baum rechts im Vordergrund sehe ich auch nach wiederholtem Betrachten ein Wesen. Entscheiden kann ich mich nur nicht, ob dieses Wesen nach etwas links von ihm greift und womit – mit den Armen oder einem riesigen Maul? Sind die oberen drei Äste sein Kopf, seine Haare? Sind es der Kopf und zwei Arme, die sich nach oben strecken?

Ich entschied mich für einen großen Kopf mit einem geöffneten Maul; das fand ich putziger (s. 151. Newsletter mit seinem »putzig«).

213: Keltenangst reloaded

Bild der Woche

Selbstversunken auf einer Bank, die Gedanken wandern in diversen Welten. Die rechte Hand übt sich im Handauflegen auf dem Oberarmbruch. Keine Armbanduhr, da der linke Arm unter der Bekleidung fixiert und verborgen ist. Bono liegt gelangweilt oder geduldig neben der Bank; er kennt meine Vergessenheitsmomente.

Ich vergaß die Gegend und die Zeit um mich herum. Erst eine für diese Tageszeit ungewöhnliche Dunkelheit holt mich in die Gegenwart zurück. Was ist denn los? Ein Blick gen Himmel klärt alles. Es ist eine mächtige Wolke, die sich den Sonnenstrahlen in den Weg stellte.

Ich spreche Bono an, deute mit der Hand zum Himmel hin. Er bleibt bei seiner ostentativen Langeweile. Seine Augen hebt er zwar, sieht aber nur mich an, meinem Handhinweis folgt er nicht. Er scheint keine Angst vor dem herabstürzenden Himmel zu kennen. Seine Mutter stammt aus Frankreich, wohl aber nicht aus der Bretagne, dem sagenumwobenen keltischen Land auf dem Kontinent. Bono hätte sonst Respekt vor einem einstürzenden Himmel zeigen müssen, statt sein Nickerchen fortzusetzen.

Ich will nicht nass werden, spreche daher die Zauberworte: »Heim, Futter«. Bono steht augenblicklich auf, wedelt zum Einverständnis und aus Freude mit dem Schwanz. Antreiben muss ich ihn nicht mehr, um dem Regen zu entkommen.

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Die himmlische Keltenangst gab es bereits in den Bildern der Woche: »Keltische Ängste Light«, 139. Bild der Woche, 79. Newsletter. Daher das »reloaded« des aktuellen Bildes.

212: Noch

Bild der Woche

Noch hüllt die Morgendämmerung die Natur ein, doch wenige Minuten nur und die Sonne enthüllt sie.

Noch verhüllt der Nebel den See mit seinem Pastell, doch wenige Minuten nur und die Sonne erarbeitet die Konturen und Kontraste.

Noch ist es hell, doch wenige Wochen nur und es ist dunkel zu dieser Zeit.

Noch regiert der Sommer mit seinen Farben, doch wenige Wochen nur und der Herbst übermalt es nach seinem Gusto.

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Länger überlegte ich, ob ich auf ein Detail des Bildes hinweise oder es verhehle. Wer bei der Romantik verweilen mag, lese bitte nicht weiter. So fällt das Fischerboot in der Mitte des oberen Seeufers nicht auf und die mögliche Fortsetzung:
Noch lebt der Fisch, doch …

211: Sie siedeln unter uns; die unheimliche Begegnung der unumstößlichen Art

Bild der Woche

Steven Spielbergs Film »Unheimliche Begegnung der dritten Art« aus dem Jahr 1977 sah ich inzwischen über 20 Mal. Der Wunsch nach dieser friedlichen Art der ETs und der Begegnung der Menschen mit ihnen bleibt mir erhalten. Die friedliche Art ziehe ich der typisch menschlichen vor – der kriegerischen in der Realität des menschlichen Zusammenlebens.

Die erste Art der Begegnung mit den ETs ist eine nahe Sichtung, die zweite beinhaltet physikalische Effekte, die dritte eine Beobachtung von ETs in ihren Flugobjekten. Die vierte Art ist unangenehm für die Menschen – Entführungen, Experimente –, die fünfte umfasst eine gegenseitige Kommunikation. Wie klassifiziere ich meine Begegnung respektive Beobachtung? Und was bedeutet dieses Verhalten der ETs?

Es war ein Kinderwagen der Außerirdischen, den sie an einem frühen Morgen auf einem Feld platzierten. Siedeln sie erst bei uns oder leben sie bereits unter uns´? Was bewirkt die Feldumgebung, wie profitieren die ET-Kinder davon? Essenzielle Fragen der Menschheit und kein Däniken im Direktzugriff, um Antworten zu bekommen.

Nicht dass ungläubige Zeitgenossen behaupten, es handele sich bei diesem Objekt um ein profan-irdisches Bewässerungssystem.

210: Putzig

Bild der Woche

Putzig fand ich diesen Baumpilz, Gemeiner Schwefelporling nennt er sich, auf einem alten, vom Zahn der Zeit und der Natur gezeichneten Baum. Ihm fehlt seit einigen Jahren die Krone.

Putzig

Putzig ist eines meiner privaten Lieblingsworte. Putzig etikettiere ich meine Lieblingsworte selbst, die privaten und die öffentlichen, also die in meinen Texten. Bei den öffentlichen muss ich darauf achten, sie nicht gar zu häufig zu verwenden. Das gerade angewandte »gar« ist ein harmloseres Beispiel davon.

Privat verfüge ich über eine Sammlung putziger Worte, die mit jedem neuen Wohnsitz einen kleinen Zuwachs bekam. Augsburg steuerte solches bei wie Gupfen, Stitzl oder Sternla bei. Der Klang dieser Worte ist schlicht putzig.

Putzige Feinheiten

Ich putze mich, wenn ich unter die Dusche oder ins Bad gehe. Weist mich jemand darauf hin, ich sei doch kein Vogel, stimme ich ihm zu: »Korrekt. Ich bin kein Vogel, ich habe einen.« Doch sollte mir derjenige Mensch das nächste Mal mitteilen, ich habe einen Vogel, korrigiere ich erneut: »Nein, keinen Vogel. Eine Horde.« Und folgt dem eine gekrauste Stirn meines Gegenübers mit einer Korrektur: »Wenn, dann einen Schwarm, keine Horde«, ist der Dialog nicht beendet.

Hier muss ich etwas ausholen und erläutern, dass ein Schwarm für mich Ordnung und Choreografie bedeutet. Meine Gedanken und inneren Bilder hingegen, besonders die vor dem Einschlafen oder in den Nacht- und Tagträumen haben ein zu wildes Eigenleben. Insofern ist eine wilde Horde angebracht, kein choreografierter Schwarm.

An dieser Stelle enden diese Dialoge meist mit verdrehten Augen gekrönt von einem Faltenzuwachs auf der Stirn. Ich nehme mir die Freiheit, darin eine Akzeptanz der Horde zu sehen. Ob das aber zutrifft?

Und gar nicht putzig

Gar nicht putzig fand ich hingegen die Aktion eines Unbekannten wenige Tage nach dieser Aufnahme. Er zerschnitt diesen Pilz mit einem Messer in kleinste Stückchen. Das »er« verwende ich hier bewusst; ich sehe da einen Mann oder Mann-Anwärter, der sich mit seinem Messer eine neurotische Erleichterung verschafft.

Der Sinn dieser Aktion erschließt sich mir nicht. Der Baum ist seit Jahren schon mit dem Pilzmyzel (der Gesamtheit der Pilzfäden) durchsetzt, insofern nicht mehr zu retten. Der Pilz ist nebst der Gestalt des Baums nichts weiter als ein zusätzlicher äußerer Hinweis aus seinen inneren Zustand. Und den bestimmt die Natur.

209: Ein Bodycheck zu viel

Bild der Woche

Ein Mensch, ein Mensch!«, könnte der Titel alternativ lauten, da ich lediglich Naturaufnahmen mache. Ein Sonderfoto in einem Sondernewsletter ist aber zulässig.

Meiner Vorliebe für Naturaufnahmen bleibe ich treu, die obere Aufnahme machte Monika. So sah ich aus, noch unrasiert, unmittelbar nach der forcierten Entlassung aus dem Krankenhaus. Es waren zwei Tage nach einem Hechtsprung, leider nicht ins Wasser, sondern auf einem steinigen Feldweg. Ein ausgekugeltes Schultergelenk, doppelter Bruch des Oberarmknochens, abgerissene (hieß es) Muskelaufhängung waren die Konsequenzen. Die Fachbegriffe klingen imposanter, ändern aber nichts an den Fakten.

Das bunte Shirt, unter dem ich meinen fixierten Arm verberge, stammt aus den Zeiten, in denen Monikas Söhne beim AEV Eishockey spielten. Einer von ihnen kommentierte das Bild daher stante pede: »Aha, ein Bodycheck zu viel«. Der Bildtitel ward geboren.

Meine Kontakte mit Eishockey beschränken sich auf einen einzigen Besuch eines Spiels im Münchner Eisstadion Ende der 70-er Jahre des vergangenen Jahrtausends (klingt imposanter als Jahrhundert und ist ein Fakt, kein Fake). Zunächst versuchte ich, dem Puck zu folgen; ich gab es auf. Später fror ich, dachte ich doch nicht daran, dass es im Eisstadion kühler sein könnte, als in der Natur.

Und Bono wird noch eine Zeit lang warten müssen, bis wir wieder flotten Schrittes die Natur erkunden. Mir scheint es, er ist damit nicht einverstanden, schließlich sind doch beide Beine okay. Die zwei reichten bisher, vier, wie er, brauchte ich noch nie. Recht hat er, der Treue, dennoch will da etwas in mir abgearbeitet werden, es geht noch nicht.

208: Diversitätsparadoxon mit Folgen

Bild der Woche

[…] Verbal fordert der Mensch Diversität, faktisch arbeitet er an ihrer Beseitigung. Nur ertragsstarkes und erntefreundliches Getreide. Die Gleichheit der Menschen wird von doch vielen politischen Richtungen postuliert.

Andererseits arbeiten einige an der Gleichheit der Geschlechter, andere an einer diktatorischen Gleichschaltung der Meinungen, um zwei Beispiele zu nennen. Sie wollen den Menschen homogenisieren. Diese Art der Arbeit an einer Gleichheit ist eine Arbeit an der Beseitigung von Diversität.

Es vergisst der Mensch nur zu gerne, dass er ein Teil der Natur ist und […]

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207: Unbefriedigende Interspezies-Kommunikation

Bild der Woche

[…] Das ist eine Täuschung; der Vogel folgt uns. Es ist der fünfte Baum, von dem herab er seine hoffnungslose Kommunikation fortsetzt. Ich lächle nicht mehr, ich frage mich nach dem Grund seines Verhaltens. Es muss einen Grund geben, beschließe ich. Doch ist er mir ebenso ein Rätsel, wie der Inhalt seiner Reden. Es ist eine neue Erfahrung trotz meiner vielen Jahre intensiver Vogelbeobachtungen der früheren Jahrzehnte.

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206: Bedrohlich-behagliche Entourage

Bild der Woche

Die aufgehende Sonne tauchte die Landschaft in ein für einen Erdling befremdliches Licht. Der Erdling kam mir in den Sinn, da ich gerne die Welt von einer anderen Perspektive zu betrachten versuche. Vor allem die widersprüchliche Spezies Mensch, die diesen Planeten bewohnt aber nicht einsehen mag, dass er lange Zeit noch sein einziges Refugium bleibt.

Bedrohlich und behaglich sind doch Widersprüche. Und Entourage?

Die Entourage bilden die zwei rötlichen Wolken, das begleitete Objekt ist mein (da am häufigsten fotografierter) Baum. Die Wolken sind zwei Wolkentürme, die durch ihre Höhe von den ersten Sonnenstrahlen angeleuchtet wurden. Einige Alpengipfel strahlten ebenfalls in dieser Farbe. Die schnitt ich weg, da sie von Augsburg aus zu weit entfernt sind, um so zu imponieren, wie die kleineren aber näheren Wolken.

Bedrohlich fand ich die Wolkenfarben. Ich sah darin ein Feuer, assoziierte die beiden Wolken sogar mit einer Explosion. Mir war es aber nach einem neutralen Titel und entschloss mich daher für Baumohren. Das löste die Frage aus, warum der Baum rote Ohren bekam, die Neutralität schwand.

Wer darin Ohren sehen will – bitte. Warum aber rote Ohren? Weil das Feld im Vordergrund am Vortag geerntet wurde? Was sah da der Baum?

Wer meine Assoziationen interpretieren will, kann es gerne tun. Bedenken sollte er nur, dass ich Feuer mag, seit ich mich erinnern kann. Ein Grund dafür sind die Erinnerungen an die Küche meiner Großeltern mit dem großen Kaminofen. Im Winter öffneten die Großeltern das Ofentürchen und ließen das Feuerlicht an den Wänden tanzen. Wie gerne schlief ich da auf der Couch ein …

Behaglich kam in die Überschrift nicht meiner Großeltern, sondern Monikas wegen. Meine Kindheitserinnerungen kamen erst nachdem ich drei Kandidaten für das Bild der Woche Monika zeigte. Sie erwärmte sich augenblicklich für das Entouragebild, da sie die Wolkenfarben heimelig respektive behaglich einstufte. Dabei rechnete ich mit einem Statement gegen dieses Bild meiner Sichtweise der Farben wegen.

Aber Männer und Farben; wer den letzten Newsletter las, weiß, was ich meine. Wer es mag, kann es im Web nachlesen, da ich diesen Beitrag in dem Zeit-Blog veröffentlichte: »Männer und Farben« im Zeit-Blog …

205: Männer und Farben

Bild der Woche

Der letzte Vollmond war am 16. Juli, dem 50. Jahrestag des Starts von Apollo 11. Doch ist das nicht der Anlass für dieses Bild der Woche. Es ist die Shirtfarbe des Läufers, auf die ich mich aus Erfahrungsgründen nicht festlegen mag. Auch wenn das Foto um den 50. Jahrestag herum entstand, waren mir die Emotionen des letzten Newsletters wichtiger. Diese Aufnahme musste somit auf ihre Veröffentlichung eine Woche warten.

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Farbwahrnehmung bestätigt die Wissenschaft mit Statistiken und mit medizinischen Untersuchungen. Ein Fakt sind sie also und kein Fake und fern einer Ideologie (in meiner Wahrnehmung).

Die Unterschiede gehen über die Wahrnehmung hinaus, sie betreffen auch die Wirkung der Farben. Die Details können dank Web leicht nachrecherchiert werden, ich betrachte lieber den Alltag mit meinen Erfahrungen.

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204: Emotionen

Bild der Woche

Die Kühle der Luft in den Lungen und im Kopf mit ihrer Klarheit. Keine Bewegung. Kein Mensch, zumindest kein lauter Mensch. Stehen bleiben. Wirken lassen. Lautlos. Die Rufe einiger Vögel, die nicht durchdringen, die nicht stören; sie gehören dazu, sie müssen erklingen. Stören würde es, wenn sie nicht rufen würden. Ein kurzes Platschen im Wasser, ein Fisch, der sich aus dem Wasser wohl eines Insekts wegen wagte. Auch das bekannt, auch das dazugehörig, auch das kann nicht stören.

Es ist das Glück der kleinen Dinge. Nicht in einem Buch, kein Pathos, keine Religion, keine Intellektualisierung, kein Guru, keine Vorgaben, Tipps, Ratschläge. Einfach Glück jetzt, hier, innen, außen, in diesem Augenblick zeitlos.

Wenn Gott, dann nur als ein Code für eine Transzendenz, die wir nicht begreifen können, nicht begreifen müssen. Keine Gottesbilder, schon gar keine alten, bärtigen, zürnenden. Wenn Gott, dann das kleine Glück. Und nichts anderes ist in diesem Augenblick relevant.

Um Bono muss ich mich nicht kümmern. Oft rätselhaft, woran er diese Stimmung erkennt. Er tut es; er setzt oder legt sich hin, bleibt regungslos. Bei meiner kleinsten Bewegung springt er allerdings auf, wedelt mit dem Schwanz und will weiter: »Genug der Ruhe, laufen will ich«.

Eine Frage löste diese Betrachtung aus, eine alte Frage aus meiner Kinderzeit. Wie lassen sich Emotionen perfekt übermitteln, fragte ich mich viele Jahre lang. Nicht nur bei Naturbetrachtungen, auch in der Kunst oder in der Therapie. Einem deprimierten Menschen ein Gefühl der Ruhe und Klarheit übermitteln und ihm so helfen, das wäre eine Anwendungsmöglichkeit dieser Fähigkeit.

Aber ich wurde älter. Und heute führte diese Erinnerung zu einem Beitrag.

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Um die Sonnenwende herum spiegelte sich zu dieser Uhrzeit die Sonne im See, jetzt erreicht sie erst die Baumkronen. Die Tage werden eindeutig kürzer.

203: a) Tor

Bild der Woche

Die Anderswelt drängt sich mir an dieser Stelle häufig auf. Der frühe Morgen, Vogelgesänge, Frische, Leichtigkeit. Der grüne Tunnel der Allee mit ihrem lichten Ende (in der Bildmitte), die dort angekommen den Blick auf einen See freigibt. Die beiden Steine, die in mir die Ahnung eines Tores hervorrufen, dessen Durchschreiten in eine Anderswelt führt.
Anders ist diese Welt schon, zumindest solange keine lärmenden Menschen diesen Eindruck stören.

Die Realität

So klug Bono sein kann, so wenig steht es ihm nach Anderswelten. Ihm ist der erste Baum links wichtig, der mit dem Vogelhäuschen. Nicht nur ihm; andere Hunde mögen ihn ebenso auf ihre spezifische Art. Es ist der Kommunikationsbaum dieser Spezies. Aufgrund dieser wasserbetonten KommunikationS kann eine Dürre diesem Baum nicht so schnell etwas anhaben.

203: b) Allwasser

Bild der Woche

Dieses Foto entstand an dem See hinter dem lichten Ende der Allee des ersten Fotos.

Vor ein paar Jahrzehnten erfuhr ich von dem Vergleich der Kosmologen, die großen Strukturen des Weltalls 1) würden an die Lichtreflexionen der Sonne am Boden flacher Gewässer erinnern. Seitdem erinnere ich mich jedes Mal dieses Vergleichs und gebe mich den Bildern und den Gedanken hin, die sich nicht mehr das Wasser, sondern im All ausbreiten. Lässt sich das so formulieren? Doch bevor es philosophisch wird …

Die Realität

Das Grün bringen die Algen in das Wasser hinein. Oder der Sommer mit seinen heißen Tagen, der das Algenwachstum begünstigt. Oder die Sonne, die all das erwärmt, die Erde, die Luft, das Wasser. Aber stopp, sonst gleiten die Gedanken über die Sonne zu anderen Sternen und prompt sind sie wieder im All.

Eine Frage nur: Ist es der Mensch mit seiner Gier, der dieses Grün beschleunigt?

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1) Die Strukturen, die im Weltall durch die Anordnung der Superhaufen gebildet werden, erinnern an die besagten Wellen oder an die neuronalen Strukturen im Gehirn.

203: c) Himmelswasser

Bild der Woche

Dem Wasser gelang es an diesem Tag, meine Gedanken nochmals auf sich und seine Wellen zu lenken. Feinere Wellen diesmal, luftigere. Feiner sind sie, luftiger sind sie, dennoch wesentlich größer als dieses grüne Gekräusel des Sees.

Ein Z eines gewissen Zorro sah ich an diesem Himmel, die kurzlebigen Wellen der Höhenwinde, da sie bald der Sonne gehorchen und sich auflösen müssen. Ein meditatives Bild. Da ich noch die Kamera vom Seeausflug bei mir hatte, machte ich diese Aufnahme.

Die Realität

Die Kamera ist mit dieser Realität nicht gemeint. Es sind die anderen Muster, die der Mensch auf dem Himmel hinterlässt.

Die Rache des Zorro oder irgendwelcher Chemtrails befürchte ich nicht. Die Kondensstreifen werden aber mehr, wieder mal die menschliche Gier. Sie allein machen mir keine Sorgen. Bedenke ich jedoch andere Einflüsse unserer Spezies, beispielsweise das Plastik, so ist das eine harte Rückkehr in die Realität. Wem es nicht hart genug ist, bedenke das Mikroplastik, welches inzwischen allüberall auf der Erde nachgewiesen wurde. Auch im Menschen selbst.

202: Neues wollen, sollen oder müssen

Bild der Woche

Dieser Baum ist nicht nur mein am häufigsten fotografierter; er ist zu einem Fragenbaum geworden. Die bohrendste Frage ist, wie lange er noch wachsen darf, wann er zum Störfaktor wird und anderen Interessen weichen muss. Ich hoffe, er darf bleiben, da er an einem schmalen Weg zwischen zwei großen Feldern steht, insofern nicht mitten im Feld (ersichtlich in dem winterlichen 132. Bild der Woche des 72. Samstags-Newsletters).

Die Wolkenreste der Nacht trotzen noch dem Sonnenlicht, bis es sie verschlingt, den Himmel durchgehend blau und die Luft heiß macht, wie die Tage davor. Und dennoch ist es gnädig, das Licht der Sonne, es verschlingt nur die Wolken. Bis es mehr verschlingt, vergeht unbegreiflich viel Zeit für das Menschengeschlecht. Es hat Zeit genug, etwas Neues in die Wege zu leiten. Etwas, was ihm mehr Zeit und eine Chance gewährt, die Wege des Verderbens zu verlassen, die es einschlagen will. Bereits eingeschlagen hat?

Oder übernimmt Gaia die Kreation des Neuen? Des Neuen für diese Spezies, die momentan den Planeten zu regieren glaubt. Für die Spezies, die sich den Planeten untertan machen wollte, wie sie das einem ihrer Götter in den Mund legte, und sich so eine Rechtfertigung der eigenen Freveltaten zuzulegen hoffte.

Den Rest des Heimwegs gehen Bono und ich an den breiten Straßen des Menschen entlang, die er braucht, damit er hinkommt, wohin er doch nicht wollte, wird er sich mal zu entschuldigen versuchen. Glauben wird ihm niemand schenken, auch er sich selbst nicht.

Dann wird er gezwungen sein, etwas wahrhaftig Neues zu beginnen. Noch kann er es. Wann gibt es den Wechsel vom Können zum Müssen?

Sorry, das waren die Gedanken an diesem frühen Morgen. Traurig machten sie mich nicht mehr, die unzähligen vertanen Chancen des Menschen und seine primitive Moral, wenn jemand die Erde und den Menschen in seiner Ganzheit von außen heraus betrachtet, aus der Perspektive eines ETs.

Zum Horizont hin leuchtet sogar ein Goldstreifen auf dem Foto. Und bei der Menschheit?

201: Ach, die Jugend

Bild der Woche

Nein, Reife ist das keine, wenn ein Specht Menschen und Tiere so nahe an sich heranlässt. Flugfähig ist dieser Geselle, denn als ich noch näher herankam, flog er in dem typischen Spechtflug davon. Oder wusste er, dass von mir und von Bono keine Gefahr ausgeht?

Ein reifer Specht hält sich außerdem auf Bäumen auf, dieser Jungspund macht es anders. Auch äußerlich muss es anders sein; sein rotes Barett trägt er am Scheitel, nicht so wie die Alten, die das Genick bevorzugen. Solange er mit seinem Barett nicht Che Guevara zum Vorbild erklärt, kann er das Glück der späteren Zeiten erleben.

Lernt er, Mensch und Tier zu misstrauen und sie zu meiden, kann er die Zeiten erleben, in denen er sich über die Jungspunde respektive Jungspechte mokiert – oder sie mit einer Mischung aus Humor und Sorge betrachtet. Wie auch immer er seine Reife gestaltet, ich wünsche sie ihm.

Bei diesen Gedanken drängt sich Boris Johnson auf, der ebenfalls anders sein will, sich dabei nicht an der Jugend orientiert. Er zieht Donald Trump vor mit seinem verbalen Gehabe und mit seiner Kopfbedeckung. Das ist die gefährliche Macht der Vorbilder, wenn es mit der Reife hapert, was hier nicht die Frage des Alters ist. Und ist es Reife, wenn das großartige Great Britain diesen Menschen zum Führer, sorry, zum Leader wählt?

Fairerweise muss ich auf die gegenwärtige EU verweisen, die sich in Streitigkeiten um Posten exponiert. Sie erkennt nicht, dass sie mit diesem unreifen Verhalten Trump, Johnson & Co. hilft. Alt ist die EU-Streittruppe; ist sie aber reif?
Weisheit geht anders, jugendlicher ausgedrückt.

PS: Ein anderer verhaltensindividueller Specht zierte das 99. Bild der Woche im 39. Samstags-Newsletter.