Das Geschenk der Epigenetik (Keine Angst vor den Krankheiten der Ahnen)

Epigenetik

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Die Epigenetik begleitet uns im Alltag. Dabei stehen wir erst am Anfang dieses Wissens um die Möglichkeiten, die sich uns dadurch öffnen.

Oft sind Ängste der Grund für eine Therapie. Eine Quelle dieser Ängste ist die Ursprungsfamilie und das, was wir durch ihre Gene auf den Lebensweg mitbekommen haben. Systemische Therapien und Ahnenforschung bringen uns unseren Wurzeln näher. Doch was ist schon im Leben polaritätsfrei? So können sich Vorfahren und Begebenheiten offenbaren, die Gründe für neue Ängste liefern, anstatt Wurzeln zu geben. Häufig fällt in diesem Zusammenhang der Satz: „Es sind meine Gene“.

Die Epigenetik begleitet uns im Alltag. Dabei stehen wir erst am Anfang dieses Wissens um die Möglichkeiten, die sich uns dadurch öffnen.

Genetik und die Angst

Wenn nur „meine Gene“ beachtet werden, wenn die Genetik in einem deterministischen und so verlockend logisch nachvollziehbaren Sinne beachtet wird, wie sie noch vor gar nicht so vielen Jahren gelehrt wurde, kann dies massive Ängste verursachen. Ein Satz wie: „In meiner Familie gibt es Krebs“ aus dem Munde eines Klienten ist nie berichtender Natur. Er impliziert, was oft erst später ausgesprochen werden kann: „Ich sterbe auch an Krebs“. Die Palette dieser Ängste ist natürlich größer. Da kann es ein Alkoholproblem im System geben, da wird ein verschwiegener Suizidfall bekannt, da gibt es Missbrauchsfälle, Früh- und Fehlgeburten oder immer häufiger Demenzerkrankungen.
Die genetischen Diagnostikmethoden können sich der Polarität nicht entziehen und mehren die bereits vorhandenen Angstquellen. Wie damit umgehen? Hilft ein biblisches „Dein Glaube hat dir geholfen“? Wie aber glauben, wenn die Gene eine so deutliche Sprache sprechen? Hilft eine Brustamputation, um die Wahrscheinlichkeit einer genetisch bedingten Erkrankung zu reduzieren? Die Angst also operativ entfernen? Abgesehen davon sind so radikale Eingriffe nicht bei allen Organen durchführbar.

Wenn wir an die Weisheit der Seele glauben, müssen wir davon ausgehen, dass sie weiß, was sie offenbaren darf und womit wir aufgrund unserer inneren Reife umzugehen imstande sind. Der Umgang damit bedeutet jedoch Arbeit und die Angst ist nicht der hilfreichste Start dazu. Diese Angst steht den Heilungsprozessen im Wege. Diese Angst stellt einen Verlust an Lebensfreude und an Lebensqualität dar und das unabhängig davon, ob sie unbewusst ist, ob sie verdrängt wird, oder ob sie bewusst von einem Menschen Besitz ergreift.

… Ein Beitrag in »Visionen« …

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Jan Schneider, Autor