Nach Corona wird es anders? Ja, aber jeder wird anders anders

Corona und Geld

Die Welt nach Corona: Nichts wird so sein, wie es war, wir werden uns ändern. Eine Erkenntnis, die durch die Medien massenhaft verbreitet wird, die jedoch keines Nobelpreises würdig ist. Relevant ist die Frage nach den konkreten Auswirkungen. Doch wie darauf eine Antwort geben bei den Fragen, Zweifeln und sogar Widersprüchen der Fachwelt zum aktuellen Geschehen?

Wer jetzt konkrete Antworten liefert, verfügt über eine direkte Verbindung zu Gott oder hält sich selbst für gottähnlich. Viele glauben an das Erste; einige mächtige Männer der Politik halten sich für das Zweite. Andere glauben: »Jetzt geht es um das Überleben der Menschheit« [1]. Aber genug der Ironie.

Corona und das Geld

Bei einem solch globalen Ereignis wie Corona sind Veränderungen zwangsläufig. Corona wird den Menschen verändern, sowohl das Individuum als auch die Spezies. Die Art der Veränderung weist eine Analogie mit dem Geld auf.

Nein, es geht nicht um die horrenden Summen, die die Staaten dieser Erde aus dem Hut zaubern, wo es doch vor einigen Wochen noch keine Gelder für soziale Leistungen gab, die der Menschheit eine ethischere Note verliehen hätten.

Nein, es handelt sich nicht um die Summen, mit denen die Folgen der Coronakrise mal beziffert werden. Das hängt ohnehin von der politischen Perspektive der Verkünder ab.

Corona enthüllt und verstärkt nach dem Ende der Krise das Wahre des Menschen. Sie entblößt seinen Charakter. Hier offenbart sich die Analogie zwischen Corona und dem Geld. So wie Geld nicht den Charakter verdirbt, sondern den wahren Charakter offenbart, so verfährt Corona mit dem Menschen.

Der Mensch danach

Es gibt drei Arten des Individuums nach Corona: die »weiter so«, die »jetzt erst recht« und die gereifte Art.

Fortsetzung folgt …

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[1] DOSB-Päsident, Alfons Hörmann, www.br.de/nachrichten/sport/dosb-praesident-hoermann-olympia-entscheidung-in-haenden-der-who,RtJchaj

Jan Schneider, Autor

Herzlichst, Ihr / Dein
Jan
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