Zeit-Blog: Gedanken zur Zeit

Seelengeflüster zur Zeit

Aktuelles und Zeitloses aus einer besonderen Perspektive:
Der Verstand: »Es ist passiert, es sind die anderen.«
Die Seele: »Es sind die Folgen deines Tuns.«

Im Worte-Blog hinterfrage ich, was »man so sagt«.

Im Foto-Blog bringe ich die Bilder der Woche mit »Ein Wort dazu«.


von Jan Schneider

Äußere Homogenisierung

Selektion

[…] Die äußere Homogenisierung kann durch Zwänge verordnet sein. Sie ist dann unerfreulich und im Extremfall tödlich, sollte sich ihr jemand in einem totalitären System verweigern.

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von Jan Schneider

Designerbabys und Gewohnheit

Selektion

[…] Ich bleibe bei dem noch provokanten Begriff der Selektion. Noch, denn in einer nahen Zukunft wird dies ein normaler Vorgang. Einen verharmlosenden Euphemismus für  Selektion wird der Mensch schon finden.

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von Jan Schneider

Behinderung, Selektion, Homogenisierung, Konsequenzen

Selektion

[…] Wer leichten Gewissens an diese Antworten herangeht, erinnere sich der noch nicht so fernen Zeit des unwerten Lebens bedenken. Es war eine Ideologie und es kann erneut zur Ideologie werden, wenn erneut Regeln und Normen aufgestellt werden.

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von Jan Schneider

Gretas Gesicht

Greta

[…] Oder es ist doch das schlechte Gewissen, welches an Club of Rome vor vielen Jahrzehnten her erinnert. Das schlechte Gewissen, welches an eine Zeit erinnert, in der wir als Spezies hätten handeln können.

Dieses schlechte Gewissen muss verdrängt werden: Böse Greta. Keine Ahnung aber herumschreien.

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von Jan Schneider

Kassandra oder Greta – How could he dare!

Greta

[…] Greta Thunberg ist eine Frau und ein Kind. Frau und Kind? Wie war es doch mit den Rederechten der Frauen der Bibel? Seit wann reden denn die Frösche mit, wie es manche Kinder von den Großen hörten?

Wie wagt es Greta, Fragen zu stellen, unbequeme dazu! Wie wagt sie es »How dare you?« zu fragen! Die zutreffende Frage des alten Adams lautet: »How could he dare?«

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von Jan Schneider

Gaias Tränen

Gaias Tränen

[…] Kassandra leidet weiter. Mit einer prophetischen Gabe gesegnet und mit einem Fluch belegt: Niemand glaubt ihren Weissagungen. Kassandra hieß sie anno dazumal, die modernen Kassandras nennen sich beispielsweise Club of Rome. Auch Greta Thunberg?

Wer sofort lacht – ist er sich sicher, wie lange er noch lachen kann?

Weint Gaia ihm oder seiner Spezies eine Träne nach?

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von Jan Schneider

Schreiben, Hand, Bewegung und Sprache

Bewegung, Wort

[…] Eine der neueren Erkenntnisse: Das Sprachzentrum im Gehirn entwickelte sich aus Teilen des Bewegungszentrums. Diese beiden Nachbarnzentren beeinflussen sich gegenseitig.

Für viele Schriftsteller ist das Laufen wichtig oder grundsätzlich die Bewegung in der Natur. Die Natur ist ein weiteres Element, doch das Gehen oder Laufen wirkt sich positiv aus auf die Sprache, die Wortideen, die Worte, die Arbeit an vertrackten Problemen nicht nur beim Schreiben. Ein bekennendes Beispiel: Joyce Carol Oates.

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von Jan Schneider

Diversitätsparadoxon mit Folgen

Diversität

[…] Verbal fordert der Mensch Diversität, faktisch arbeitet er an ihrer Beseitigung. Nur ertragsstarkes und erntefreundliches Getreide. Die Gleichheit der Menschen wird von doch vielen politischen Richtungen postuliert.

Andererseits arbeiten einige an der Gleichheit der Geschlechter, andere an einer diktatorischen Gleichschaltung der Meinungen, um zwei Beispiele zu nennen. Sie wollen den Menschen homogenisieren. Diese Art der Arbeit an einer Gleichheit ist eine Arbeit an der Beseitigung von Diversität.

Es vergisst der Mensch nur zu gerne, dass er ein Teil der Natur ist und […]

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von Jan Schneider

Unbefriedigende Interspezies-Kommunikation

Vogel

[…] Ich mache mit, gehe bis zum Baum hin, blicke den schwarzen Gesellen von unten an. Neben Hitchcock denke ich an Otfried Preußlers Krabat. Ich rede mit ihm. »He, du, Krabat, Hitchcock oder weiß die Krähe was. Ich bin nicht Franz von Assisi, ich verstehe dich nicht, der Braune neben mir auch nicht. Also red’ mal so, dass ich dich begreife, oder ziehe deine Wege.« Keine Reaktion, der Vogel setzt seine Schimpftirade fort. Zumindest interpretiere ich das so angesichts meiner Unkenntnis der Vogelsprache. Und gehe weiter. […]

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von Jan Schneider

Männer und Farben

Männer und Farben

Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Farbwahrnehmung bestätigt die Wissenschaft mit Statistiken und mit medizinischen Untersuchungen. Ein Fakt sind sie also und kein Fake und fern einer Ideologie (in meiner Wahrnehmung).

Die Unterschiede gehen über die Wahrnehmung hinaus, sie betreffen auch die Wirkung der Farben. Die Details können dank Web leicht nachrecherchiert werden, ich betrachte lieber den Alltag mit meinen Erfahrungen.

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von Jan Schneider

Die Kunst, Emotionen zu vermitteln

Emotionen

Emotionen vermitteln können. In der Qualität, in der Intensität, wie sie der Versender empfindet […] wie dies mittels Kunst zu erreichen wäre – mittels Malerei, Musik oder des Schreibens.

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von Jan Schneider

Paranoiker und ungesunder Menschenverstand

Paranoia

Neulich nannte mich jemand Paranoiker, da ich nur ein Handy und kein Smartphone besitze. Ich bin somit auf WhatsApp nicht zu finden, in Social Media nur auf Twitter, wo ich sogar Trump folge; etwas Humor mag ich hin und wieder. Und für das wohl nicht allzuferne Ende des Bargelds fällt mir schon eine geeignete Lösung ein.

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von Jan Schneider

Das Gras ist verdorret – wie das Fleisch; nein, das ist nicht traurig

Gras

Zerbrechlich, vergänglich, verdorrt, bewölkt. Allesamt Worte, denen Trauer anhaftet, die in ihrer Gesamtheit jedoch eine edle Grafik ergeben. Eine Grafik fernab der Trauer, fernab einer Endgültigkeit, fernab des Todes.

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von Jan Schneider

Greta Thunberg aussortiert – schöne neue Zukunft ohne Greta-Ärgernisse

Greta

Relevant ist allein die geistige Behinderung. Nicht immer ausgesprochen, aber doch gemeint. Das spricht Greta das Urteilsvermögen ab, ihre Argumente müssen nicht hinterfragt werden. Ein Mensch mit einer geistigen Behinderung, dazu ein Kind, verdient keine Beachtung. Greta wird zu einem lästigen Ärgernis, dem die Medien ein Gehör verschaffen.

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von Jan Schneider

Die Sorgen der Feen

Feensorgen

Jahrelang war die Lichtverschmutzung ein Anlass zum Belächeln irgendwelcher Nachtspinner oder Extremumweltschützer. Seit einigen Jahren offenbaren die Nachtlichter ihre weiteren Schattenseiten. Insekten, Vögel, einige Gartensäugetiere, sogar Pflanzen werden durch die Garten- und öffentliche Beleuchtung gestört. So gestört, dass dies inzwischen nachweislich zum Schwund einiger Gattungen beiträgt.

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von Jan Schneider

Ein himmlisches Rotlicht mit einer Blutmondflutpause

Blutmondhimmel

Eine nur bedingte Entwarnung also vor Blutmonden und ihren Zeichen und Omens. Irgendwo auf der Welt ist jede Mondfinsternis mit ihren Blutmonden sichtbar. Unsere Atmosphäre reinigen wir in der Kürze dieser Zeit nicht. Das Gegenteil schaffen wir aber: Um die Atmosphäre wird es finsterer stehen. Die Chancen für den nächsten Blutmond in gut 10 Jahren stehen also gut.

Und die Chancen für eine saubere Luft?

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von Jan Schneider

Cloud klaut

Cloud

Cloud heißt Cloud, da sie klaut. Oder kürzer: Cloud klaut.

Die offizielle Lesart spricht von einem Zugriff auf die eigenen Daten allüberall und auf allen Geräten. Das ist vordergründig betrachtet korrekt.

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von Jan Schneider

Auf dem Damm?

Damm

… lachte noch vor einem Jahr über den Klimawandel und dokumentierte damit, dass sein Intellekt nicht zwischen Klima und Wetter differenzieren kann. Auf dem Damm war er da nicht, auf dem Damm waren wir nicht als Spezies.

Wie steht es mit der Verantwortung?

Wann werden wir als Menschheit auf dem Damm sein?

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von Jan Schneider

Political Correctness-Probleme

Political Correctness-Probleme

Darf »man« (ich frage nicht in meinem Namen) Altweibersommer sagen? »Sommer« ist korrekt, davon gehe ich aus. »Alt« ist ein verdeckter Hinweis auf das Alter, worin ein Korrektheitsfanatiker eine Diskriminierung erkennen könnte. Ob der Alten oder der Jungen oder ob grundsätzlich, das überlasse ich ihm.

»Weiber« darf man definitiv nicht sagen. Wie lautet das männliche Pendant …

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von Jan Schneider

In Würde (sterben)

In Würde (sterben)

Und da war das Stichwort. In den Nachrichten war ein Thema prominent vertreten: Organspende und die Widerspruchsregelung. Die Parallele zwischen den Bäumen und diesem Thema war das Sterben in Würde …

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von Jan Schneider

Der Erde Bäuerchen; Gedanken zum Klimawandel

Der Erde bäuerchen

[…] Doch die Natur können wir nicht zerstören. Die Natur macht ein Bäuerchen, wenn ihr der Mensch weiterhin solch schwer verdauliche Kost vorsetzt. Und der Störenfried Mensch ist gezähmt. Von Gaias Standpunkt aus trifft es den Richtigen. Es ist dann gleichgültig, ob er der alleinige Verursacher des Klimawandels ist oder der Mitverursacher.

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von Jan Schneider

Seelenpartner versus Seelengefährte? Teile 1-3

Seelenpartner versus Seelengefährte

Die ersten drei Artikel der Reihe »Seelenpartner versus Seelengefährte?« sind online:

Teil 3: Altes Lernen und Seelengefährten
Teil 2: Altes Lernen
Teil 1: Die Seele und der Verstand

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von Jan Schneider

Monströse Fülle

Fülle

[…] Sehe ich das Feld in diesem Zustand, muss ich neben dem Wachstum an die Masse des Grüns denken. Einerseits faszinierend, wie die Natur aus den Körnen, dem Boden und der Luft diese Mengen Biomasse entwickelt.

Diese Masse ist das Monströse …

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von Jan Schneider

Was kann ich schon tun!

Was kann ich schon tun

… Kein Mensch, der einige Jahrzehnte hinter sich hat, weiß um die Wirkungsketten, die er in Gang setzte mit seinen Worten oder mit seinem Schweigen, mit seinem Tun oder seinem Nichttun …

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von Jan Schneider

Demenz und die Wahl der Seele

Demenz Seele Wahl

Solche drastischen Seelenwege erscheinen dem Verstand grausam. Für die Seele sind es Wege der Liebe, da sie dieses Lernen um ein weiteres oder gar mehrere Leben verkürzen kann. Einer dieser Wege der Weisheit und der Liebe kann die Demenz sein.

Wer nun geneigt ist, in jeder Behinderung eine freie Wahl der Seele zu sehen …

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von Jan Schneider

Set und Setting: Drogen, Partner, Casual Sex

Set Setting

Was haben Drogen, denn dieser Welt entstammt der Terminus »Set und Setting«, mit Spiritualität gemeinsam? Eine naheliegende Antwort wäre Karl Marx mit der Religion als Opium fürs Volk. Bewusstseinserweiternde Drogen wäre eine weitere Möglichkeit. Ich verknüpfe jedoch Set und Setting mit der Spiritualität aus einem anderen Grund.

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von Jan Schneider

Dem Leib und der Seele Gutes tun; Humor-Survival von Teresa von Ávila zum Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Teresa

Teresa von Ávila ist ein frühes Beispiel einer Frau, die ihre eigenen Wege in einer männlich dominierten Welt geht. Heute ist Teresa von Ávila Geschichte, die männliche Dominanz noch nicht. Gar nicht so alt ist die Nachricht von der ersten Dirigentin des Abschlusskonzerts der »Last Night of the Proms« (Marin Alsop, 2013). Und das in einem Land, in dem seit Jahrzehnten eine Queen die Geschicke der Royals leitet

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von Jan Schneider

Wünsche, Vorsätze und Klarheit - Unklare Wünsche überfordern die fähigste Wunschfee der Welt

Wünsche Wunschfee

Was ein Mensch wahrhaft will, das kann er. Wahrhaftes Wollen kommt von innen, wahrhaftes Wollen ist ein Wollen des Herzens und der Seele. Und des Verstandes, wenn er dem Herzen und der Seele zuhört.

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von Jan Schneider

Der Seele zuhören, die Seelensprache begreifen; Archetypische und individuelle Symbolbedeutung – Der Frosch und das Redeverbot

Symbole

Doch wenn ihr die Botschaften wichtig sind, warum wählt sie eine solch indirekte Sprache, warum benutzt sie Symbole? Ist es eine Sprache, die von allen Menschen verstanden wird, ein Seelenesperanto? Ist die Seelensprache komplexer als die Menschensprachen, da sie älter ist? Können Symbole auf unsere individuelle Wahrnehmung am besten abgestimmt werden?

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von Jan Schneider

Des Schwans Mysterium und des Hundes Neurosen oder Neurosen über die Spezies hinweg

Neurosen

[…] Ich fragte ihn mehrmals nach den Gründen seines eigenartigen Verhaltens. Er antwortet nie, also muss ich damit leben. Jedem Tierchen sein Pläsierchen oder seine Neurose. Menschen nicht ausgeschlossen. Bonos Verhalten könnte eine Eichhörnchen-Inkarnation erklären, die er in einer Nacht mit dem Ertrinken im tiefen Wasser beendete. Ich frage ihn lieber nicht danach, er macht sonst auf keinen Vogel, sondern zeigt mir einen.

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von Jan Schneider

Merkelscher Alternativlosigkeitspreis; Wer ist das nächste Opfer?

Alternativlosigkeitspreis

Preise, Auszeichnungen, Awards & Co. werden zunehmend inflationär vergeben, einige Auszeichnung behalten jedoch ihr Prestige. Die Nobelpreise oder die alternativen Nobelpreise gehören dazu, obwohl die Auswahl der Preisträger gelegentlich zu Kontroversen führt. Häufigere Kontroversen gibt es beim Oscar, das ist aber auch der Vermehrung der Preiskategorien geschuldet.

Fortwährend werden neue Auszeichnungen kreiert, hier ein weiterer Vorschlag: ein Alternativlosigkeitspreis …

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von Jan Schneider

Alternativen gibt es immer und niemand ist alternativlos; Gedanken zur Bundestagswahl 2017

Eine Nachlese zu »Empörungs-Demokraten und das Korrektiv«

Alternativlos

Alternativen gibt es immer und niemand ist alternativlos.

Der Ausgang der Bundestagswahlen 2017 sei ein politisches Erdbeben, eine Zäsur, sei unfassbar. Seit der Berliner Runde stellen die Parteien ihre bisherige und mögliche Zusammenarbeit infrage. Einigkeit herrscht nur bei der Ablehnung der AfD.

Eine nachvollziehbare und doch eine kurzsichtige Haltung. Eine undemokratische Haltung, wenn »die AfD« pauschal verurteilt wird. AfD, das sind gegenwärtig ein paar Millionen Wähler, nicht nur ihre Mitglieder. Wer die AfD verurteilt, verurteilt auch die Wähler.

- Kein überraschendes Ergebnis
- Nichtwähler oder unentschlossene Wähler?
- Wechselwähler?
- Ein überfälliges Korrektiv

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von Jan Schneider

Empörungs-Demokraten und das Korrektiv; Amerikanisch-deutsche Parallelen

Heilige, Hexen, Huren, Hebammen und Versicherungen

- Machtobergrenzen
- Empörungs-Demokraten
- Clinton und Trump, Merkel und die Alternative: Korrektiv-Parallelen?
- Gesundung

Vielleicht entscheiden danach die Menschen nicht mithilfe von Social Media oder eines Wahl-O-Maten, einer unsäglichen Reduzierung der Demokratie auf 38 Fragen.

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von Jan Schneider

Bis dass der Tod uns scheidet: Wusste die Kirche um Seelenpartner? Spiritualität und das Eheversprechen

Heilige, Hexen, Huren, Hebammen und Versicherungen

Es handelten gut und weise die Schöpfer des Eheversprechens, als sie den Tod zu einer Grenze erklärten.

[…] Die Seelen wissen, dass ihre Partnerschaften über den Tod hinaus andauern. Für die Seelen ist dieses eine Leben ein Leben von unzählig vielen, was zu anderen Perspektiven auf die Begegnungen eines Lebens führt. Der Tod ist kein endgültiges Aus. Der Tod ist lediglich ein oft geübter und bekannter Übergang.

Entscheidend: Es ist auch kein Aus für die Schwüre, Eide und Gelübde des Lebens, die freiwillig und aus eigenen Beweggründen heraus mit Beteiligung der Seele geleistet wurden …

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von Jan Schneider

Warnhinweis Wahlen: Sei vorsichtig mit deinem Wunschkandidaten, er könnte zur Macht gelangen

Heilige, Hexen, Huren, Hebammen und Versicherungen

[…] Es gibt substanzielle Unterschiede zwischen Morbus Trump und Lex Merkel. Nicht um die Unterschiede geht es mir jedoch, eine mögliche Gemeinsamkeit bereitet mir Sorgen.

Trump wurde von einigen Amerikanern als Korrektiv gewählt. Nicht alle dieser Wähler gaben offen zu, dass sie in diesem politischen Korrektiv das notwendige Übel sahen und es wählten.

In Deutschland sei noch die Hälfte der Wähler unentschlossen. Darunter gibt es Wähler, die nicht mehr ihre gewohnten Parteien wählen wollen, die schweren Herzens eine Alternative wählen werden …

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von Jan Schneider

Heilige, Hexen, Huren, Hebammen und Versicherungen – Wie es uns gefällt

Heilige, Hexen, Huren, Hebammen und Versicherungen

Heute muss man Hebammen nicht mehr der Hexerei bezichtigen, heute reicht es, die Berufshaftpflichtprämien zu erhöhen.

  • Heilige, Hexen, Huren
  • Wie es uns gefällt – mal Heilige, mal Hure
    - Maria Magdalena alias Maria von Magdala
    - Jeanne d’Arc alias Johanna von Orléans
  • Hexen und Hebammen
  • Versicherungen

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von Jan Schneider

Warum Energiesparen nicht gelingt

Energiesparen

Allen Energiesparappellen zum Trotz steigert die Menschheit beharrlich ihren Energieverbrauch. Das Energiesparen im globalen Maßstab will nicht gelingen. Keine alternativen Fakten sind das, keine Verschwörungstheorie, auch keine Rechtfertigung für einige unheilvollen Vertreter dieser Spezies wie Trump oder sein Bruder im Ungeiste, Erdogan.

Der Grund des steigenden Energieverbrauchs und der Aversion gegen Energiesparen ist simpel: Globales Energiesparen ist unlogisch.

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von Jan Schneider

Tod, Katastrophen und ihre guten Seiten

Katastrophen, Tod

Eine gewagte These, Tod und Katastrophen haben gute Seiten? Mitnichten. Die Faszination an globalen Katastrophen belegt diese These, wenn die Gründe der Faszination daran bewusst werden.

- Die Faszination der Unfälle und Katastrophen
- Faszinatorische Höhepunkte: globale Katastrophen
- Eine natürliche gute Seite: Sparringpartner
- Die willkommene gute Seite
- Katastrophen- und Todessehnsüchte
- Aus den Augen, aus dem Sinn ist nicht aus der Seele

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von Jan Schneider

Trump’s bad, very bad world: Fischers Freund fischt frische Fische

Seelengeflüster und Gedanken zur Zeit

Wie aus einem Kranichfoto ein bad, very bad Vergleich mit Trump entstehen kann.

[…] Langweilig, aber erleuchtend, denn jetzt kenne ich Trumps Grund der Vorliebe für alternative Fakten. Er will seine Mitmenschen nicht langweilen, er will sie unterhalten. Fakten eignen sich nicht dazu, das lernte er in seinen Fernsehshows.

Der gute Mensch Trump müht sich um die Unterhaltung Amerikas; sogar der kleine Rest der Welt liegt ihm am Herzen. Was ist aber ihr Dank? Welch ungerechte, undankbare und begriffsstutzige bad, very bad World! […]

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von Jan Schneider

Gehört der Islam zu Deutschland? Die richtige Frage lautet anders.

Seelengeflüster und Gedanken zur Zeit

Nur richtige Fragen führen weiter und bringen den Lösungen näher. Es wissen nicht nur Therapeuten, dass die Arbeit an der richtigen Frage mehr als die halbe Miete sein kann. Die Arbeit an der richtigen Frage kann und führt zu Aha-Erlebnissen, die gleichzeitig eine Antwort sind. Die richtige Antwort.
Doch wie bei der Differenzierung dargelegt, ist auch das richtige Fragen mit Arbeit verbunden. Das ist unbequem.

»Der Islam gehört zu Deutschland« oder zu einem anderen Land, kann weiterführen, wenn die Aussage selbst hinterfragt wird. Es muss ein nicht-islamisches Land sein, es muss also eine andere Religion vorherrschen. Entscheidend ist folglich […]

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von Jan Schneider

Kopftuch, Entscheidungsfreiheit, Christentum und Islam (Entscheidungsfreiheit 02)

Seelengeflüster und Gedanken zur Zeit

Hidschab, Tschador, Niqab, Burka oder das Kopftuch: Erlauben, verbieten und überdies bestrafen? Selbstbestimmung oder Unterdrückung der Frauen? Nachvollziehbar wären die Abwägungen wegen der Vollverschleierung, da die Vermummung in vielen europäischen Ländern verboten ist.

[...] Frauen, die ihr unbedecktes Haupt schänden, das ist kein Text aus dem Koran. Das ist ein Text aus der Bibel im ersten Brief Paulus an die Korinther (1. Kor 4-10; Lutherbibel, revidierter Text 1984):

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von Jan Schneider

Frei entscheiden, tun was man will (»Entscheidungsfreiheit«)

Kopftuch

Das tun, was ich tun will.
Das ist kein Egoismus, das ist gut und richtig, das entspricht den Plänen und Wünschen der Seele. Die Voraussetzung dafür: die Übernahme der Verantwortung für sein Tun. Und für sein Nichttun.

Das tun, was ich tun muss.
Wer entscheidet darüber, was getan werden muss? Wer hat solche Macht, dass er mein Tun bestimmt und letzten Endes mein Leben bestimmt?

Entscheidet ein Gott darüber?
Würde ein Gott entscheiden, nimmt er dem Menschen die Entscheidungsfreiheit. Ohne Entscheidungsfreiheit ist aber kein Lernen möglich, der Mensch wäre eine Marionette.

Entscheidet ein anderer Mensch darüber?
Kann ein Mensch einem anderen Menschen die Entscheidungsfreiheit …

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von Jan Schneider

Tradition mit Fortschritt statt Tradition versus Fortschritt (mit Donald Trump)

Tradition, Fortschritt, Trump

Traditionalisten, Biedermänner, Spießer, Konservative; das sind die netteren Umschreibungen der Menschen, die sich Traditionen verpflichtet fühlen. Eine Steigerung ist aber möglich: Tugendbolde, Moralapostel, Gestrige oder ewig Gestrige, Reaktionäre, Schwarzseher. Sie wollen zurück in die alte Zeit, sie verdammen und verhindern den Fortschritt.

Das Wort Tradition entstammt dem Lateinischen »tradere« – übergeben, überliefern. Ein kleines Gedankenspiel: Wie lebten wir ohne Tradition, ohne Überlieferung, ohne Erfahrungen unserer Vorfahren?

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von Jan Schneider

Für Verschwörungsliebhaber – Windräder erzeugen Himmelswürmer

Tradition, Fortschritt, Trump

Ich fotografierte den Kondensstreifen mit einem starken Zoom, wodurch er derart vergrößert einen Wurm mimte. Je höher der Kondensstreifen, desto weniger Sonnenlicht bekam er, wodurch er oben dunkler erschien.

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Seelengeflüster?

Ursprünglich nannte ich das Zeit-Blog (Duden präferiert das sachliche Genus, mir gefällt das ebenso) »Seelengeflüster«. Die Seele, die dem Verstand übergeordnete Instanz, bleibt, sie kann aber auch Unbewusstes, Intuition, Bauchstimme etc. heißen.

Man nenne es, wie man es mag. Lediglich die Bezeichnung »Erbsünde« als kirchliches/katholisches Synonym dafür fände ich problematisch. Dieser mit Angst und (ewigen) Strafen arbeitenden Institution kann ich mich nicht anschließen.

Jan Schneider, Autor

Herzlichst, Ihr / Dein
Jan
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