Worte-Blog: Worte hinterfragt

Worte hinterfragt

Im Worte-Blog hinterfrage ich, was »man so sagt«. Kein Mensch sagt etwas »einfach so«, immer gibt er damit etwas von sich preis. Niemand entledigt sich der Verantwortung für seine Worte, weil »man das so sagt«.

Im Zeit-Blog schreibe ich über Aktuelles und Zeitloses aus einer besonderen Perspektive.

Im Foto-Blog bringe ich die Bilder der Woche mit »Ein Wort dazu«.


von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Krone der Schöpfung – oder Rüpel

Welt retten

Wer die Welt retten will, und sei es nur die Erde, nimmt sich Großes vor. Gaia überlebte unvorstellbare Kataklysmen; einer Rettung durch den Menschen bedurfte sie dabei nie.

Der Mensch braucht sie nicht zu retten …

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Früher war alles besser

Früher

Wenn jemand »Früher war alles besser« behauptet, antworte ich gerne in etwa so: Stimmt. Und viel früher war es noch besser. Da saßen wir auf den …

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Einmal mehr aufstehen als hinfallen?

Aufstehen

Die Kunst (des Lebens) besteht darin, einmal mehr aufzustehen, als hinzufallen.

Dieser Satz ist gefährlich. Er impliziert das Hinfallen, kann so leicht zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden.

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Der Weg ist das Ziel - oder ein Irrweg; Von »Der Weg ist das Ziel« zu »Der Weg führt zum Ziel«

Weg - Ziel

Es gibt zutreffende Sinndeutungen dieses Spruches. Eines müssen sie im Sinne haben: ein konkretes Ziel. Ist dem nicht so, sind die Wege ein zielloses Umherirren auf Ab- und Umwegen. Zielloses Umherirren, das ist keine Weisheit, das ist keine Spiritualität. Warum aber ist der Spruch so beliebt, warum wird er so oft zitiert?

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Ich tue, was ich will

Tun was ich will

»Ich tue, was ich will; es ist ja mein Leben.« Die Seele meinte, es sei zuvörderst ihr Leben und notierte: »Zur Wiedervorlage im nächsten Leben«.

»Ich tue, was ich will; ich trage die Verantwortung dafür.« Und die Seele …

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Engelsgeduld

Engelsgeduld

Engelsgeduld kennt jeder Mensch, es hat sie aber nicht jeder. Eher nur sehr wenige. Und was ist diese Geduld? Ist sie tatsächlich engelsgleich oder hat sie auch ihre Tücken und Schattenseiten. Und reicht sie immer aus?
- Der Lichtträger
- Der Engelsgeduld Schattenseiten ...

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Armer Teufel - die Hölle gibt es nicht; ein statistisch-geschichtlicher Beweis

Armer Teufel

[…] All das bedenkend, wird einem klar, woher der Ausdruck »armer Teufel« stammt. Er muss sich auf eine weiß der Teufel welche Art und Weise um Materialien und das entsprechende Personal kümmern. Und um die Logistik. Nur Krankenkassen fielen weg, das Geklapper wurde schließlich vom obersten Entscheider auf ewig verordnet.

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Behinderung, Logik, Sprache

Behinderung

In dem Beitrag »Besondere Lebenswege, besondere Menschen und andere Meister des Lebens« ist der Unterschied zwischen den Begriffen »Behinderte« und »Menschen mit Behinderung« relevant. Hier eine Erklärung dazu.

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Human Resources

Human Resources

Findet sich der Mensch damit ab, dass er zum Kapital degradiert wird, hört er den Worten, hier Human Resources, nicht zu? Verschiebt er die Verantwortung auf die Wirtschaft, die Politik, das System und übersieht er dabei, dass er doch all das selbst bildet?

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Vor Inbetriebnahme des Mundwerks das Gehirn einschalten

Mundwerk und Gehirn

Das Gehirn allein vorher einzuschalten, schützt nicht vor Treffern, die später bereut werden.

Rhetorikmeister benutzen das Gehirn, einige von ihnen bieten Schlagfertigkeitstrainings an. Dennoch ist die Schlagfertigkeit eine Fertigkeit des Schlagens. Wer schlägt, erreicht nicht das Herz eines Menschen. Er beginnt einen Schlagabtausch, er beginnt einen Kampf.

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Ohne Liebe; Gedanken zu Worten von Laotse

Ohne Liebe

Texte weiser Menschen erweitern die Gedankenwelt, geben Orientierung. Verzweifelt jemand am Handeln des Menschen, halten sie den Glauben an das Gute der Menschheit aufrecht.

Andererseits: Was oder wer ist weise? Wann entstanden die Texte, haben sie heute noch ihre Gültigkeit oder müssen sie vor dem Hintergrund ihrer Entstehungsgeschichte betrachtet werden? Aus welchem Kulturkreis stammen sie, aus welcher Religion?

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Bis dass der Tod uns scheidet; Wusste die Kirche um Seelenpartner?

Kirche

Es handelten gut und weise die Schöpfer des Eheversprechens, indem sie den Tod zu einer Grenze erklärten. …

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Gottes Mühlen mahlen langsam

Wasser auf die Mühlen

Es liegen Hoffnungen in dem Spruch. Eine Hoffnung auf die gerechte Bestrafung eines Übeltäters, die er früher oder später doch unausweichlich bekommt.

Eine andere Hoffnung ist, dass es Gott schon richten wird, was andere verursachen. Eltern dürfen aber nicht hoffen, dass ihre Kinder allein durch Gottes Strafe lernen. In einer Gemeinschaft darf sich kein Mitglied der Untätigkeit hingeben, da Gott für Recht und Ordnung sorgen würde.

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von Jan Schneider

Worte hinterfragt: Es gibt sie, die dummen Fragen - Halb voll oder halb leer?

Glas Wasser

Es gibt Fragen, die nur eine korrekte Antwort haben. Wer anders antwortet, outet sich als Amateur, Ignorant oder einfach Unwissender. Da der Mensch eine negative Attribuierung vermeiden will, fallen immer wieder die vorgegebenen Antworten.

Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten – heißt es. Und manche Fragen haben nur eine richtige Antwort – heißt es. Eine dieser Fragen: »Ist das Glas halb voll oder halb leer?«

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