Alternativlos *)

Alternativlos

Machtmenschen wollen eine Alternativlosigkeit vermitteln.

Ein solches Wort aus ihrem Munde unterdrückt Widersprüche, es erstickt Diskussionen. Es soll die Macht festigen. Die Erfinderin dieses Wortes merkte wohl, was sie damit bewirkte.

Etwas entging ihrem Weitblick. Etwas, was keine Alternativlosigkeiten gelten lässt, dafür aber immer nach der Eigenverantwortung fragt. Das muss man ihr jedoch nachsehen: Die Existenz der Seelen lässt sich physikalisch nicht beweisen.

Ein Wort dazu

Ich denke, diese Worte sprechen für sich. Sollte jemand Zweifel an der Identität der angesprochenen Erfinderin haben, der merke(le) sich ihren Vornamen, der die Seele mit einer Engelhaftigkeit tangiert. Zumindest linguistisch.

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*) Ursprünglich im Newsletter und in der Rubrik »Impulse für den Alltag« erschienen.

Jan Schneider, Autor

Herzlichst, Ihr / Dein
Jan
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